„Schlag den Raab“: Verletzter Raab verliert

Durch einen dramatischen Zwischenfall drohte der neuesten Ausgabe der ProSieben-Show "Schlag den Raab" am Samstagabend beinahe der Abbruch. Beim siebten Spiel, einem Mountainbike-Rennen, stürzte Raab schwer, fiel auf den Kopf, hatte Gesichtsverletzungen und zog sich offenbar eine Gehirnerschütterung zu. Dennoch machte er weiter, hatte gegen den Kandidaten Hans Martin, Namensvetter des umstrittenen früheren Siegers, aber keine Chance mehr.

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Bis zu Raabs Sturz verlief die Sendung recht ausgeglichen. Zwar fielen insbesondere bei den sportlichen Wettkämpfen Raabs konditionelle Probleme auf, doch der Spannung tat das keinen Abbruch. Sogar direkt nach seinem schweren Sturz gewann Raab noch ein Gabelstapler-Spiel, konnte sich aber nicht mehr an den Mountainbike-Wettkampf erinnern. Ein Arzt diagnostizierte dann offenbar eine Gehirnerschütterung, sodass Raab den Hochsprung in Spiel 10 kampflos abgeben musste. Den Sieg holte sich Unfallchirurg Hans Martin aber erst in Spiel 14 – sein Gewinn beträgt 2 Millionen Euro.

Mit Spannung wurde in der TV-Branche auch der erste größere Einsatz eines Product Placements erwartet, nachdem diese Werbeform zum 1. April frei gegeben wurde. Gebucht hatte das Product Placement die Süßigkeiten-Marke m&ms, die im Spiel 6, dem "m-Ball", das Spielgerät stellte: einen Ball in Form eines unförmigen Erdnuss-m&ms. So richtig überzeugte die neue Werbeform aber noch nicht. Moderator Matthias Opdenhövel erklärte die Aktion mit keinem Wort, das Spiel war ein völlig normales Fußballspiel und der Marke m&ms brachte die Aktion sicher kaum etwas.

Insgesamt war die "Schlag den Raab"-Show angesichts des Raab-Sturzes eine außergewöhnliche Ausgabe, die zeitweise auf der Kippe stand und bei der das Publikum angesichts der heftigen Sturzbilder und Raabs anschließenden Blackouts ein ungutes Gefühl bekommen konnte. Bleibt zu hoffen, dass das Multitalent sich schnell erholt und das Weiterspielen seine Verletzungen nicht noch verschlimmert hat.

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