Gerüchte um Foursquare-Übernahme

Neues von Yahoo: Nachdem es lange Zeit um den früheren Internetstar still geworden war, kursiert nun das Gerüchte durch die amerikanischen Technologieportale, dass Yahoo am boomenden Geotagging-Anbieter Foursquare interessiert sein könnte. Wie der "Alley Insider" vermeldet, könnte Yahoo bereit sein, 100 Million Dollar für das heißeste Startup der vergangenen Monate hinzublättern. Gründer Dennis Crowley wurde unterdessen auf Fundraising-Tour im Silicon Valley gesichtet – natürlich via Foursquare.

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Neues von Yahoo: Nachdem es lange Zeit um den früheren Internetstar still geworden war, kursiert nun das Gerüchte durch die amerikanischen Technologieportale, dass Yahoo am boomenden Geotagging-Anbieter Foursquare interessiert sein könnte. Wie der "Alley Insider" vermeldet, könnte Yahoo bereit sein, 100 Million Dollar für das heißeste Startup der vergangenen Monate hinzublättern. Gründer Dennis Crowley wurde unterdessen auf Fundraising-Tour im Silicon Valley gesichtet – natürlich via Foursquare.

Es ist so eine Sache mit der Mitteilsamkeit. Andere wissen lassen, wo man sich gerade befindet? Das machen inzwischen fast eine Million User mit dem mobilen Geotagging-Dienst Foursquare. Freiwillig, versteht sich. "Twitter hat den Weg bereitet", diktierte Gründer Dennis Crowley erst Ende letzten Jahres dem "Wall Street Journal".

Das stimmt: Auch der Mikroblogging-Dienst ist schließlich ein Ort der Mitteilsamkeit. Foursquare funktioniert nur noch schneller als Twitter: Mit zwei Mausklicks auf dem Smartphone weiß die Commumity, wo ich mich gerade befinde – inklusive der Twitter-Freunde, denen meine Lokalisierung angezeigt wird.

Apple, Facebook, Twitter: Dennis Crowleys Silicon Valley-Allstar-Tour

Während bei Twitter der Zug für eine Übernahme längst abgefahren scheint, wäre das gerade erst im vergangenen Jahr gegründete New Yorker Startup noch für die großen Player im Silicon Valley erschwinglich. So überrascht es denn auch nicht, dass Gründer Dennis Crowley in der vergangenen Woche bei diversen Events und Gesprächen an der Westküste gesichtet wurde.  

Gesichtet? Crowley ließ es sich nicht nehmen, natürlich selbst einzuchecken. Am ersten April etwa bei Apple, um am selben Tag noch ins Mekka der Venture Capitalisten zu fahren – nach Palo Alto. Nächste Haltestelle am nächsten Tag: Lunch mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, nur um drei Stunden später in den Twitter-Headquarters abzusteigen.   

100 Millionen Dollar: "Ein billiger Weg für Carol Bartz, um zu zeigen, dass sie es ernst meint"

Dass die Begehrlichkeiten nach so einer Allstar-Tour durch das Silicon Valley steigen,
mag ein Medienphänomen sein. Gleichzeitig will der "Alley Insider" aus einer gutunterichteten Quelle bei Yahoo erfahren haben, dass eine Übernahme von Foursquare "schön" wäre.  Um die 100 Millionen Dollar könnte die Übernahme kosten,  ist von der Quelle zu hören.

Für das vom früheren Internetaktienanalysten Henry Blodget gegründete Technologieportal würde eine Akquisition "absolut Sinn machen" – für Yahoo: "Es wäre ein billiger Weg für Carol Bartz, ihren Angestellten und der Wall Street zu zeigen, dass sie es mit ihrer Erneuerung ernst meint".  Nach Einschätzung von Technologiereporter Nicholas Carlson wäre ein Verkauf in diesem frühen Stadium indes unwahrscheinlich, da VC-Geldgeber offenbar Schlange stehen, um Finanzierungsrunden zu bedienen.

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