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Apple zeigt zwölf neue iPad-Videos

Am Osterwochenende dürfen Apple-Geeks - vorerst in den USA - ihre iPads in Empfang nehmen. So kurz vor dem Start brodelt die Gerüchteküche nochmal ordentlich. Was wird es können? Wie schnell ist es? Wie gut liegt es in der Hand? Für alle noch Unentschlossenen hat Apple jetzt eine Reihe von Videos, eine sogenannte "Guided Tour" durch die Kernfunktionen des Tablets, veröffentlicht. Die Videos zeigen: iPhone- und iPod-User dürften das Gerät blind bedienen können.

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Am Osterwochenende dürfen Apple-Geeks – vorerst in den USA – ihre iPads in Empfang nehmen. So kurz vor dem Start brodelt die Gerüchteküche nochmal ordentlich. Was wird es können? Wie schnell ist es? Wie gut liegt es in der Hand? Für alle noch Unentschlossenen hat Apple jetzt eine Reihe von Videos, eine sogenannte "Guided Tour" durch die Kernfunktionen des Tablets, veröffentlicht.

Comeback der Männerhandtasche?
Matthias Kremp von Spiegel Online beschreibt, was man in den zwölf Videos sieht, ganz treffend: Das iPad ist ein Zwischending. Es wird kein Notebook ersetzen und taugt auch nicht als iPod-Ersatz für unterwegs. Warum? Zum einen ist das Luxus-Tablet mit seinem großen Touchscreen und dem Aluminiumfinish nicht so robust wie ein Notebook, zum anderen taugt das Gerät allein durch seine Größe nicht für die Hosentasche. Vielleicht revolutioniert Steve Jobs auf diesem Weg die Herrenmode und macht die Handtasche für den Mann wieder salonfähig.

Die Videos (ein Klick auf’s Bild öffnet den Clip) zeigen: iPhone- und iPod-User dürften das Gerät blind bedienen können. Browsen, Mails schreiben, Musik abspielen, Videos schauen und Co. funktioniert genau wie auf den anderen Apple-Geräten. Wichtige Apps können in der Dockbar abgelegt werden, andere Programme und Lesezeichen werden einfach auf dem Bildschirm abgelegt. Fotos zeigt das Gerät nach Datum sortiert oder in Alben an. Per Multitouch kann der User zur Vorschau einen Album-Ordner "aufklappen" und bekommt so eine kleine Vorschau aller enthaltenen Bilder.

Extras kosten extra
eBooks können entweder einseitig im Hochkant-Modus oder zweiseitig im Querformat gelesen werden. Ob das Gerät, wie in den Videos versprochen, zur Erstellung von Grafiken, Tabellen und Präsentationen taugt, werden erste Tests demnächst klären. So oder so dürfte eine Touchscreen-Tastatur für viele Hände erst einmal gewöhnungsbedürftig sein.

Wer lieber mit einer "richtigen" Tastatur schreiben möchte, muss sich das iPad Keyboard Dock für 69 US-Dollar anschaffen. Bilder von Fotokameras kommen über den Umweg eines iPad Camera Connection Kits (Preis in den USA: 29 US-Dollar) auf das Tablet. Einen extrem guten Eindruck macht die Videoqualität. Wer viel auf Reisen ist, dürfte mit dem iPad den idealen Multimedia-Begleiter finden.

Interessant ist allerdings, dass Apple das Gerät nur in geschlossenen Räumen und nie freihändig zeigt. Ein Indiz dafür, dass das Gadget längst nicht so handlich wie iPod oder iPhone sein wird. Dass das reflektierende Display bei starker Sonneneinstrahlung die Netzhaut angreift, ist aber unwahrscheinlich. Zumal iPod und iPhone über hervorragende Konstrastwerte verfügen. Und eines ist klar. Die Displayfolienindustrie hat eine weitere Erlösquelle. Denn wer will schon sein heißgeliebtes Statussymbol mit Fingerabdrücken verschandeln?

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