Pleitgen: Man muss Koch dankbar sein

Der frühere WDR-Intendant Fritz Pleitgen rühmt zum Abschied des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender dessen "Wahrhaftigkeit", die ihn "am Ende eine Nummer zu sperrig für unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk machte". Brenders von CDU-Vertretern in den Gremien erzwungener Rückzug hat politische Debatten über den staatlichen Einfluss auf das ZDF ausgelöst.

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Dieses Thema greift natürlich auch der Pleitgen-Aufsatz auf, mit einer sarkastischen Wendung: Nun scheine kein Weg an Karlsruhe vorbeizuführen, um die "bedrohliche Systemschwäche" zu beseitigen. Pleitgen: "Deshalb sehe ich keinen Grund, den Stab über Roland Koch zu brechen. Am Ende werden wir froh sein, dass er mit seiner klein-machiavellistischen Vorstellung von der Unabhängigkeit des Rundfunks die Klärung durch das Bundesverfassungsgericht erzwungen hat."

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