iPhone bald nicht mehr Nr. 1 im mobilen Web?

Apple-Boss Steve Jobs heimst einen Erfolg nach dem anderen ein: erfolgreichster Handyhersteller, die Aktien auf einem Allzeithoch und das iPad schon kurz nach dem Launch komplett ausverkauft. Da wirken die folgenden Statistiken schon surreal: Still und heimlich mausert sich Android, Googles Smartphone-Betriebssystem, zum schärfsten Rivalen von Apples iPhone OS. Glaubt man den Zahlen von AdMobs […]

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Apple-Boss Steve Jobs heimst einen Erfolg nach dem anderen ein: erfolgreichster Handyhersteller, die Aktien auf einem Allzeithoch und das iPad schon kurz nach dem Launch komplett ausverkauft. Da wirken die folgenden Statistiken schon surreal: Still und heimlich mausert sich Android, Googles Smartphone-Betriebssystem, zum schärfsten Rivalen von Apples iPhone OS. Glaubt man den Zahlen von AdMobs Mobile Metrics Report könnte Android in den USA schon im April das Rennen machen.

Das iPhone hat einige Prozentpunkte verloren, hält aber beinahe noch die Hälfte des Traffics. Der mobile Traffic über Googles Android hat vor allem seit Oktober 2009 enorm angezogen. Ein Grund ist vermutlich der große Erfolg des Motorola Droid, auf dem Android vorinstalliert war. Der Clou: Motorola und Google boten mit dem Droid erstmals eine kostenlos vorinstallierte Navigationssoftware an. Dazu kündigte Google bestehende Verträge mit Kartenlieferanten und zeichnete die USA mit seinen Google-Street-View-Autos kurzerhand selbst nach.

Insgesamt, so das Ergebnis der Studie, sei der Traffic von Smartphones in den letzten zwölf Monaten um 193 Prozent gestiegen. Das größte Wachstum haben allerdings andere Geräte, wie beispielsweise eReader und tragbare Spielekonsolen mit Internetanschluss, zu verbuchen: hier stieg das Datenvolumen um ganze 403 Prozent und macht mittlerweile 17 Prozent des Gesamttraffics aus.

Weltweit zeichnet sich noch ein leicht anderes Bild ab: das iPhone hält 50 Prozent des Gesamttraffic während sich Nokias Symbian OS im freien Fall befindet. Doch auch hier, wenn auch erheblich verlangsamt, baut Android seine Anteile aus.

Zur Auswertung der Studie: Admob misst die Werbeanfragen Ihres Anzeigen-Netzwerks. Und das ist eines der Größten. Rund 7,1 Milliarden Werbebanner und Textanzeigen liefert Admob auf mobilen Webseiten und Smartphone-Apps aus. Auch wenn die Zahlen keine klare Erkenntnis über die Anzahl der Betriebssysteme geben, so gelten sie als Indikator für die Nutzung und Akzeptanz unter Usern.

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