Das sind die iPad-Konkurrenten

Keine zwei Wochen ist es her, dass Apple-Boss Steve Jobs das iPad vorstellte. Für viele bricht jetzt das Zeitalter der "Tablets" an. Auch die Konkurrenz zieht schon kräftig nach und steht gut ausgestattet in den Startlöchern. Teilweise besser als das Original. Meedia-Autor Felix Disselhoff berichtet in seinem neuem Blog künftig über Technik, die unsere Gesellschaft verändert und Gadgets, über die die Branche spricht. Den Anfang macht eine Zusammenstellung der interessantesten iPad-Konkurrenten.

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Keine zwei Wochen ist es her, dass Apple-Boss Steve Jobs das iPad vorstellte. Für viele bricht jetzt das Zeitalter der "Tablets" an. Auch die Konkurrenz zieht schon kräftig nach und steht gut ausgestattet in den Startlöchern. Teilweise besser als das iPad. Wir stellen Ihnen die Alternativen vor und verraten, was sie können.

Plagen Sie sich auch schon mit Gedanken, ein iPad zu kaufen? Und wenn ja, welches Modell? Gemach, denn einige Hersteller erklären 2010 zum "Jahr der Tablets". Gerade schicken sich sieben Tablets an, dem iPad die Show zu stehlen. Wie heißen Sie, was können Sie und wieviel kosten sie?

Dell Mini: Tablet für die Hosentasche

Auch Dell arbeitet schon fleißig an der iPad-Konkurrenz. Das fünf Zoll große Mini-Tablet soll "Dell Streak" oder "Mini 5" heißen. Der berührungsempfindliche 5-Zoll-Bildschirm kommt mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixel. Als Betriebssystem soll sich Dell für Googles Android entschieden haben. Anders als das iPad verfügt das mit der 1 GHz schnellen Snapdragon CPU ausgerüstete Gerät gleich über zwei Kameras. Daneben gibt es Wi-Fi, Bluetooth und 3G-Breitbandanschluss. Das Gerät geht wohl eher in die Richtung eines Mobile Internet Device (MID). Der Preis des Winzlings ist allerdings keineswegs "Mini": knapp 1100 Dollar soll es kosten.

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Lenovo U1: Das Zwitterwesen
Der chinesische Hersteller Lenovo hat mit seinem IdeaPad U1 einen neuen Ansatz für mobile Endgeräte vorgestellt. Das U1 verbindet einen Multi-Touch-Tablet mit einem Laptop – je nach den Bedürfnissen der AnwenderInnen. Der Clou: Das Display kann von dem Laptopgehäuse getrennt werden und ist dann ein eigenständiger Multi-Touch-Tablet. Somit kann der Anwender je nach Bedürfnis zwischen Laptop und Tablet hin und her wechseln. Damit nicht genug: Je nach Endgerät kommen unterschiedliche Betriebssysteme und Prozessoren zum Einsatz kommen. Wird das U1 als Laptop verwendet, kann der User Windows 7 und einen Intel Core 2 Duo SU-Prozessor nutzen, im Tablet-Modus wechselt das Gerät automatisch auf Linux und einen Qualcomm ARM Snapdragon-CPU. Damit will Lenovo vor allem Akkulaufzeit sparen. Das U1 wird mit 4 GB RAM (512MB im Tablet-Modus), 2 USB 2.0-Ports, eSATA, VGA, HDMI, 4-in-1-Kartenlesegerät und 1,3-Megapixel-Kamera ausgeliefert. Nach Herstellerangaben soll das U1 im Juni in den Handel kommen. Angaben zum Preis gibt es bislang noch keine.

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JooJoo: Das Crunchpad ohne Michael Arrington

Erinnern Sie sich noch an das Crunchpad? Das von TechCrunch entwickelte low-cost Web-Tablet sollte ursprünglich einmal für unter 200 $ erhältlich sein. Nachdem Chandrasekar Rathakrishnan nicht mehr mit TechCrunch zusammenarbeitet, heißt das CrunchPad jetzt JooJoo und kommt ohne TechCrunch auf den Markt. Das JooJoo verfügt ebenso wie das CrunchPad über einen 12,1 Zoll großen Touchscreen, 4GB Solid State Disk, einen Beschleunigungssensor, eine ausreichende Grafikkarte für HD Videos und keine physischen Schalter außer den Einschaltbutton. Das JooJoo soll 499$ kosten. Die von Michael Arrington ursprünglich geplanten 200$, seien nie realistisch gewesen. Der Hersteller Fusion Garage hat bekannt gegeben, dass ihr 12,1-Zoll-Tablet JooJoo in die Massenfertigung gegangen ist und Ende Februar ausgeliefert werden kann. Das im Dezember 2009 angekündigte Tablet soll auch Flash unterstützen.  Außerdem kommt das JooJoo unter anderem auch mit einem USB-Port, einem 12,1 Zoll großem Bildschirm und einer integrierten Kamera. Auch das JooJoo wird mit einem App-Laden verbunden sein.

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ExoPC Slate: Der Klon

Ob das Apple-Boss Steve Jobs freuen wird? Der ExoPC Slate sieht dem iPad wirklich verblüffend ähnlich. Die Ausstattung des neuen Tablet PCs umfasst ein 8.9-Zoll großes Multitouch Display, einen Intel Atom N270 Prozessor mit 1.6Ghz an Taktfrequenz, 2GB an Ram und eine 32GB SSD Festplatte. Ein SD-Kartenslot steht für die Speichererweiterung bereit und dieser neue Tablet PC baut auf das aktuelle Betriebssystem Windows 7 auf. Bereits im März soll der neue Konkurrent im Handel erscheinen, zum Preis von 599 US $ (ca. 432€).  Im Gegensatz zum iPad verfügt das Exo-Slate über eine Webcam und vergleichsweise viele Anschlüsse: für einen VGA-Bildschirm, außerdem drei USB-Anschlüsse und ein LAN-Port. Mit 820 Gramm ist er nur minimal schwerer als das Apple-Tablet. Und auch wie das JooJoo lässt sich im Netz mit Flash-Unterstützung surfen.

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HP Slate: Hewlett Packards Vorstoß ins Wohnzimmer

Wie Phil Kinney, Chief Technology Officer der HP Personal Systems Group, erklärte unlängst im Gespräch mit HP-Sprecherin Greta Schlender 2010 zum "Jahr der Slates". Allzu viel ist über HPs Tablet "Slate" nocht nicht bekannt. Das Gerät wird mit Windows 7 betrieben. HP möchte, dass das Slate in vielen Bereichen nutzbar ist und grenzt es von E-Book-Readern ab. Es soll schnell genug sein, um im Internet surfen zu können und Videoinhalte abzuspielen. Aber auch Magazine soll der Nutzer darauf lesen. Das HP Slate kommt noch in diesem Jahr, weitere Informationen hat HP zu dem Tablet noch nicht veröffentlicht. Es wurde bei der CES 2010 in Las Vegas zwar von Steve Ballmer kurz in die Luft gehalten, doch Details wurden nicht verraten.

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Google-Tablet: Alles nur Show?

Mit dem Nexus One begann es. Mittlerweile begeben sich Apple und Google immer mehr in Konkurrenz zueinander. Auf der Entwickler-Seite des hauseigenen Betriebssystems Chrome OS findet sich aktuell ein Konzept-Video, das zeigt, wie sich der Suchmaschinen-Gigant ein solches Tablet vorstellt. Da es ledigilich eine Animation ist, kann man nur erahnen, womit das Tablet aufwartet. Das Video zeigt ein Tablet mit Multitouch-Oberfläche und Multitasking. Getippt wird über eine virtuelle Tastatur.

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Archos 9: Der Unscheinbare
Der Archos 9 ist bereits im Handel. Das Tablet wird mit Windows 7 betrieben, ist nur rund 17 Millimeter dünn und wiegt laut Herstellerangaben unter 1 Kilogramm. Das Gerät verfügt über einen 8,9-Zoll-LED-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Die Bedienung erfolgt direkt über den Touchscreen oder über die optische Maus auf der rechten Seite. Zusätzlich gibt es auf der linken Seite noch zwei Tasten, die mit den Funktionen der rechten und linken Maustaste belegt sind. Genau wie die andere Tablets verfügt der Archos über eine virtuelle Tastatur. Im Inneren arbeiten ein Intel-Atom-Z510-Prozessor und 1 GB Arbeitsspreicher. Die Festplatte bietet Platz für 60 GByte an Daten. An Funkstandards unterstützt der Tablet-PC Wlan mit 802.11b/g und Bluetooth. HSDPA ist je nach Modell optional erhältlich. An Anschlüssen stehen neben Kopfhörer und Mikrofon auch ein USB-Port und ein Netzwerkanschluss zur Verfügung. Die Anschlüsse werden teilweise über einen externen Adapter bereitgestellt. Daneben ist in das Gerät eine 1,3-Megapixel-Webcam integriert. Kostenpunkt: rund 500 Euro.

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Apple iPad: Schon jetzt der Gewinner?
Keine Frage, das iPad wird ein Erfolg. Apples neue Wunderflunder ist den Konkurrenten in zwei wichtigen Faktoren voraus: hinter dem iPad steht die Marketingmacht eines Steve Jobs und ein App-Store mit weit über 100.000 Programmen. Zu den Fakten: In der UMTS-Variante wiegt das Tablet 730 Gramm, verfügt über einen 9,7 Zoll großen Bildschirm, wahlweise 16, 32 oder 65 Gigabyte, einen 1 Gigahertz starken Prozessor und wird über das iPhone-typische OS. Die Anschlüsse: ein Dock-Anschluss für die Verbindung zum Rechner und zum Aufladen des Akkus, ein Kopfhörer-Anschluss. Nicht mehr, nicht weniger. Das Wlan-Modell wird in den USA zum Kampfpreis von 499 US-Dollar angeboten. Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt.

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