Demand Media findet Verlagskunden

Die Online-Firma Demand Media steht nach einem Bericht von stern.de vor Vertragsabschlüssen mit verschiedenen Verlagen, die die Billig-Produktionen der umstrittenen "Content-Farm" auf ihren Webseiten verwenden wollen. Gründer Richard Rosenblatt beharrt aber darauf, keinen Journalismus zu betreiben.

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Demand Media erreicht nach eigenen Angaben 50 Millionen Nutzer mit Texten und Filmen, die nach Popularitäts-Algorithmen verteilt und vermarktet werden. Der Umsatz hat 200 Millionen Dollar überstiegen.
Stern.de hat bei einem Besuch der Firma in Kalifornien erfahren, dass Demand im kommmenden Monat Vereinbarungen "mit verschiedenen Verlagen" bekannt geben wird, die Inhalte übernehmen werden, um dann die Werbeeinnahmen zu teilen. Es handele sich aber um eine Art Zusatzleistung mit Stoffen, die die Zeitungen selbst nicht bearbeiten würden:: "Wir schaffen einen Weg, um traditionelle journalistische Inhalte zu ergänzen. Und damit kommt Geld herein, das die Verlage brauchen", sagt Rosenblatt. "Wir sind damit bestimmt nicht die Retter des Journalismus, aber wir zerstören ihn auch nicht."

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