Hirschhausen wehrt sich gegen Süddeutsche

Eckart von Hirschhausen hat in der taz den Vorwurf der Zensur, den die Süddeutsche Zeitung gegen ihn erhoben hat, zurückgewiesen. Die Münchener hatten vor kurzem ein Interview mit dem TV-Moderator abgesagt, weil dieser angeblich unerfüllbare Bedingungen dafür forderte. Was die SZ als Zensur empfand, sei falsch verstanden worden, sagt von Hirschhausen gegenüber der tageszeitung.

Anzeige

"Natürlich darf jeder Journalist schreiben, was er will", zitiert die taz-Wochenendausgabe den studierten Mediziner. "Sowohl meine Managerin als auch ich sind selbst Journalisten, deshalb ist es auch so ärgerlich, dass jetzt ein völlig falsches Bild von ‚Zensur‘ in der Öffentlichkeit entsteht." Hintergrund: Nach Angaben der Süddeutschen hätte das Management Hirschhausens verlangt, nicht nur Zitate, sondern auch den Text des Journalisten zu autorisieren und gegebenenfalls zu ändern. Als Beleg druckte das Blatt eine Mail von Hirschhausens Management ab. Diese beinhaltete folgende Bedingungen: keine Fragen zum Privatleben, eigene Maske für geplante Fotos sowie die Vorlage des gesamten Texts zur Freigabe. Das war der SZ zu viel und sagte das Interview ab. "Das Missverständnis bestand darin, dass die SZ meinte, mein Management würde sich auch vorbehalten, neben Zitaten die anderen Passagen eines Porträts zu ‚korrigieren‘. Das ist Quatsch, davon war nie die Rede", so der Kabarettist. Den Münchenern bot er nun ein Gespräch an. "Vielleicht holen wir das Interview ja nach. Würde mich freuen", sagte von Hirschhausen.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige