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Apple: Allzeithoch und TV-Spekulationen

Es war die Woche des Kultunternehmens aus Cupertino: Die Apple-Aktie, seit dem Ende der Finanzkrise eine der größten Kursraketen der Technologiebranche, nahm abermals an Fahrt auf und markierte im Wochenverlauf mehrfach neue Allzeithochs. Kurstreiber waren neue Studien, die vom Erfolg des iPads überzeugt sind und neue Kursziele nennen. Ein Analyst spekuliert unterdessen bereits über den nächsten Coup – und wittert den Einstieg in den Markt für TV-Geräte.

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Es war die Woche des Kultunternehmens aus Cupertino: Die Apple-Aktie, seit dem Ende der Finanzkrise eine der größten Kursraketen der Technologiebranche, nahm abermals an Fahrt auf und markierte im Wochenverlauf mehrfach neue  Allzeithochs. Kurstreiber waren neue Studien, die vom Erfolg des iPads überzeugt sind und neue Kursziele nennen. Ein Analyst spekuliert unterdessen bereits über den nächsten Coup – und wittert den Einstieg in den Markt für TV-Geräte.
 
Der Countdown läuft. Eine Woche und einen Tag müssen Apple-Fans in den USA noch warten – dann wird das sehnlichst erwartete  iPad auf die willige Käuferschaft losgelassen. Dass der TabletMac ein Hit werden wird, lassen schon die hunderttausenden Vorbestellungen erkennen, die seit zwei Wochen in den Vereinigten Staaten eingegangen sind.

5 Millionen iPads soll Apple allein im ersten Halbjahr 2010, also in den nächsten drei Monaten produzieren wollen, glaubt die Investmentbank FBR Capital Markets & Co.  Um die Nachfrage auch entsprechend bedienen zu können, schloss Apple, wie gestern bekannt wurde, gerade erst einen dreijährigen Liefervertrag mit Samsung ab, das für 240 Millionen Dollar binnen drei Jahren drei Millionen iPad-Displays herstellen soll.  

Apple-Aktie auf Allzeithoch – Analysten sehen höhere Kurse

Auch Analysten reagieren nach und nach auf den neuen Umsatzbringer, der ab dem dritten Quartal in der Geschäftsbilanz seinen Niederschlag finden wird – und heben ihre Gewinnschätzungen an. Gestern erst stockte die Bank of Montreal (BMO) ihr Kursziel auf 265 Dollar auf. Shaw Wu von Kaufman Brothers, einer der meistbeachteten Apple-Analysten, empfiehlt das inzwischen zweitwertvollste Technologie-Unternehmen der Welt mit einem Kursziel von 253 Dollar zum Kauf.

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Rich Ross, Technologiestratege bei Auerbach Grayson sieht gar ein Kursziel von 280 Dollar bis zum Jahresende.  Befeuert von so viel Optimismus zog das Papier gestern bis auf ein neues Allzeithoch bei 231 Dollar an, ehe Gewinnmitnahmen den Kurs auf 227 Dollar drückten.

TV-Geräte-Hersteller Apple?

Gene Munster, der vielleicht einflussreichste Apple-Analyst, dachte unterdessen bereits laut über den nächsten Coup nach dem iPad nach. Apple wird sich den TV-Markt genauer ansehen, schrieb Munster in einer Kurznotiz an seine Kunden. Der 31 Milliarden Dollar schwere Markt für TV-Geräte wäre nur die logische Ergänzung zu Apples Produktportfolio.  

Die nächste Generation von Fernsehern wird sich schließlich immer mehr Computern annähern und die Vorzüge einer Stereoanlage, Bluray und Spiele-Konsolen vereinen. Für Munster ist es daher absehbar, dass Apple, das derzeit mit der Set-Top-Box AppleTV den Fernseher mit Mac-Inhalten verbindet, auf den nächsten Massenmarkt abzielt. Ein Apple-Fernseher, der das Wohnzimmer erorbert? Es wäre eigentlich ein nur allzu logischer Schritt in Apples digitalem Lifestyle-Universum.

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