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Life & Style: Junkersdorf vertritt Bauer

Die Chefin ist im Urlaub und Tom Junkersdorf übernimmt: Die Bauer Media Group dementiert Medienberichte, wonach Nicola Bauer die Chefredaktion des Mode- und Promi-Blatts Life & Style auf unbestimmte Zeit an den ehemaligen Bravo-Chefredakteur abgegeben hätte. Stattdessen soll der 40-Jährige der Verleger-Tochter lediglich beratend zur Seite stehen und während ihres Urlaubes – "in enger Abstimmung" mit ihr – die Geschicke des Grazia-Konkurrenten steuern.

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Zeitgleich mit Beginn der Urlaubsvertretung, kann die Redaktion zudem noch ein paar neue Kollegen und Kolleginnen begrüßen. Die Redaktion soll zuletzt leicht ausgedünnt gewesen sein. Denn, wie häufiger aus Branchenkreisen zu hören war, ist die Zusammenarbeit mit der offenbar sehr fordernden Chefin nicht immer einfach. Davon zeugt auch ein ständiger Personalwechsel bei Life & Style.
Wichtige und vakante Positionen hat Junkersdorf nun nach Informationen des Mediendienstes Werben & Verkaufen neu besetzt. Aus München hat der 40-Jährige Sandra Furtner als neue Ressortleiterin für Fashion und Beauty mitgebracht. Zudem wirkt jetzt Hazal Kockaya als Cheflayouterin und Andreas Volleritsch als Kreativdirektor in beratender Funktion.
Der Mix aus Promi- und Fashion-Storys funktioniert bislang ganz ordentlich am Kiosk. Der Gesamtverkauf lag im vierten Quartal 2009 bei 132.860 Exemplaren. Zum Start von Klambts Grazia investierte Life & Style zudem in eine aufwendige Werbekampagne und senkte den Copypreis auf einen Euro.
Bei Bauer gilt Junkersdorf als der Journalist der Stunde. So konnte er als Bravo-Chef innerhalb des vergangenen Jahres die Auflage des Teenie-Blatts um 13 Prozent steigern.
Im Januar beförderte ihn die neue Verlagschefin Yvonne Bauer zum Chefredakteur für besondere Aufgaben. In der Verlags-Hierarchie wurde Junkersdorfs Position als neue Stabstelle der Geschäftsleitung verankert. Er berichtet direkt an Yvonne Bauer. "Wir freuen uns, Tom Junkersdorfs journalistische Kompetenz künftig für alle Bauer-Titel nutzen zu können", kommentierte damals die Geschäftsleiterin.

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