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Diekmann provoziert die Genossen

Wer gehofft hatte, dass die endlosen Kabbeleien zwischen Bild-Chefredakteur Kai Diekmann und der taz mit dem Auslaufen von Diekmanns viel beachtetem Webblog vorbei sind, hat sich getäuscht. Der streitbare Bild-Chef provoziert die taz'ler erneut und schaltet in der morgigen taz eine ganzseitige Eigenanzeige in Anlehnung an die aktuelle Bild-Kampagne mit prominenten Testimonials. Gestaltet wurde die Anzeige von der bekannten Hamburger Werbeagentur Jung von Matt.

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Die Anzeige ist gestaltet wie die Testimonial-Anzeigen, bei denen Promis wie Marius Müller-Westernhagen. Barbara Schöneberger oder Thomas Gottschalk handschriftlich ihre Meinung zu Bild kundtun. Bei der Anzeige in der taz meldet sich Diekmann selbst mit seiner "Meinung zu Bild" zu Wort. Und die lautet: "Bild ist wirklich offen. Selbst ein Genosse der taz kann hier Chefredakteur sein."

Der Text spielt darauf an, dass Diekmann seit einiger Zeit selbst Genossenschaftsanteile der taz erworben hat und somit selbst ein echter taz-Genosse ist. Das dazugehörige Foto zeigt Diekmann, der die Faust zum kommunistischen Gruß hebt. Offenbar hat sich der Bild-Chef trotz Weblog noch immer nicht an der taz abgearbeitet. 

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