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Netzathleten rennen Sport-Portalen davon

Geschlossene Mannschaftsleistung: Die Netzathleten haben nach Agof (Internet Facts IV 2009) einen rekordverdächtigen Reichweitensprung hingelegt. Das Netzwerk aus über 100 Sport-Portalen hat um 133 Prozent zugelegt und kann nun 1,42 Millionen Unique Usern vorweisen. Im Ranking der Sportangebote im deutschen Web stehen die Netzathleten jetzt auf dem zweiten Platz. Gründer Stefan Pfannmöller erklärt das rasante Wachstum mit dem Geschäftsmodell und kündigt einen Ausbau des Angebots an.

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Laut IVW haben die größten Sportsites von Juni 2009 bis Januar 2010 kontinuierlich zugelegt, etwa Men’s Health mit 6,8 Prozent oder Kicker mit 2,1 Prozent pro Monat. Den größten Sprung machte mit den Netzathleten aber ein vertikales Netzwerk. Die Site ist in diesem Zeitraum monatlich um 17,9 Prozent gewachsen. Nach der letzten Agof-Ausweisung (Internet Facts IV 2009) steht das Portal sogar auf Platz zwei der Sport-Angebote im deutschen Web, nur Kicker.de rangiert noch vor den Netzathleten.
"Wir sind 2007 noch als Community gestartet, doch seit wir uns zu einem vertikalen Netzwerk zusammengeschlossen haben, geht es steil bergauf", erklärt der ehemalige Olympionike Pfannmöller. "Unser Vorteil ist unser gebündeltes Angebot, wir bieten Nischen in der Nische." Unter dem Dach von Netzathleten vereinen sich über 100 Partner-Sites, etwa Volleyballer.de, Crossover-online.de oder Snowboarden.de. Das Portfolio beinhaltet alles, was Sport-Interessierte wissen wollen – von Fußball bis zu Randsportarten.
Zum Vergleich: Der Sport1-Vermarkter AdImpulse Media erreicht mit seinem gesamten Portfolio im Web  (u.a. Sport1.de, Sport2.de, Bundesliga.de) laut Agof eine Nettoreichweite von 1,53 Millionen Unique Users. Die erfolgreichsten Verticals im Vermarkter-Ranking sind das Frauen-Netzwerk Glam Media mit 3,91 Millionen Unique User und Fantastic Zero (3,01 Millionen) für Online-Gamer.
"Die Mischung macht’s", sagt Pfannmöller. Neben der deutlich gestiegenen Reichweite (um 133 Prozent nach Agof) bieten auch die spitzen Zielgruppen des Verticals interessante Perspektiven für Mediaplaner. "Wir gewinnen durch unsere Reichweite die großen Werbekunden, etwa Krombacher oder Rexona und durch unsere speziellen Angebote vor allem den Mittelstand", erklärt der ehemalige Kanute. "So bieten wir zum Beispiel Sportartikelherstellern zielgruppengenaue Werbeplätze."
Der Web-Auftritt der Netzathleten enthält 15 unterschiedliche Sport-Channel, 13 davon beinhalten nach eigenen Angaben die Marktführer in ihrem Segment. Dabei geht der Zusammenschluss weit über eine reine Vermarktungsallianz hinaus. "Wir tauschen auch unsere Inhalte untereinander aus", sagt Pfannmöller.
Das Angebot der Netzathleten soll weiter ausgebaut werden. Noch in diesem Jahr seien zwei weitere Netzwerke jenseits der Sport-Portale geplant. Bis spätestens Mitte 2010 soll der Breakeven vollzogen sein und die Netzathleten die Spitzenposition unter den Sport-Angeboten im Internet übernommen haben.

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