Steve Jobs: „Ich wäre fast gestorben“

Bewegender Auftritt von Steve Jobs: Am Freitag besuchte der Apple-CEO das Stanford's Lucile Packard Children's Hospital und hielt auf einer Pressekonferenz eine Rede zur Ermutigung von Organ-Spenden. Anlass: Jobs unterstützt Governor Arnold Schwarzenegger dabei, neue Gesetzesinitiativen auf den Weg zu bringen, die Organspenden schneller und unkomplizierter machen sollen. Der Apple-Gründer räumte nun ein, dass es vor einem Jahr beim Warten auf eine neue Leber um Leben und Tod ging.

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Bewegender Auftritt von Steve Jobs: Am Freitag besuchte der Apple-CEO das Stanford’s Lucile Packard Children’s Hospital und hielt auf einer Pressekonferenz eine Rede zur Ermutigung von Organ-Spenden. Anlass: Jobs unterstützt Governor Arnold Schwarzenegger dabei, neue Gesetzesinitiativen auf den Weg zu bringen, die Organspenden schneller und unkomplizierter machen sollen. Der Apple-Gründer räumte nun ein, dass es vor einem Jahr beim Warten auf eine neue Leber um Leben und Tod ging

Es waren gewiss die schwersten Wochen und Monate für Apple-Anhänger und ihren Gründer: Die Ungewissheit, was aus Steve Jobs während seiner krankheitsbedingten Auszeit werden würde. Im Januar 2009 hatte der heute 55-jährige Computerveteran einräumen müssen, dass seine damals immer offenkundigeren gesundheitlichen Probleme "doch komplexer sind als ursprünglich angenommen".

Die Folge war eine halbjährige Auszeit, in der sich Jobs, wie erst später nach und nach bekannt wurde, einer Lebertransplantation unterzog. Wie ernst die Lage für den Krebsüberlebenden war, konnten Apple-Anhänger im September vergangenen Jahres ermessen, als Jobs erstmals wieder öffentlich in Erscheinung trat und sich überschwänglich für die Unterstützung bedankte: "Ich habe die Leber eines gesunden, Mitte Zwanzigjährigen erhalten, der bei einem Autounfall ums Leben kam."

Steve Jobs: "Glück gehabt, noch rechtzeitig ein neues Organ bekommen zu haben"

Wie dringend die Transplantation tatsächlich war, erklärte der Apple-CEO am Freitag auf einer Pressekonferenz im Stanford’s Lucile Packard Children’s Hospital, an der Jobs gemeinsam mit dem kalifornischen Governor Arnold Schwarzenegger teilnahm, um für eine vereinfachte Gesetzgebung für Organspenden zu werben.

"Ich wäre fast gestorben", bekennt der Apple-Gründer, der in dieser Woche vor einem Jahr eine neue Leber erhielt. Monatlange musste Jobs auf eine neue Leber warten.

Er habe Glück gehabt, "noch rechtzeitig"  ein neues Organ bekommen zu haben, erklärt Jobs, während allein im letzten Jahr 400 Amerikaner in Kalifornien verstarben, während sie auf eine Spenderleber warteten.  Der Vorstandsvorsitzende des zweitwertvollsten Technologiekonzerns habe die neue Leber dann tatsächlich in Memphis erhalten.

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