IP Deutschland: Ermittlungen eingestellt

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen RTLs Vermarkter IP Deutschland eingestellt. Wie der Branchendienst Kontakter berichtet, ist das Verfahren offiziell wegen "Geringfügigkeit" eingestellt worden. Die Ermittler hatten das System der Rückvergütungen für Mediaagenturen auf ihr gesamtes Buchungsvolumen (Kickback) untersucht.

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Damit zieht die Kölner Staatsanwaltschaft nach. Bereits im vergangenen November hatten ihre Münchener Kollegen das Verfahren eingestellt. Unter Bestechungsverdacht stand vor allem IP Deutschland Chef Martin Krapf. Der Kölner Staatsanwalt Seesko erklärte, dass, selbst wenn eine Schuld festgestellt worden wäre, diese zu gering für ein Verfahren gewesen wäre.
Die Ermittlungen wurden im Jahr 2007 aufgenommen, nachdem das Bundeskartellamt den Staatsanwaltschaften in München und Köln Unterlagen zugestellt hatte, die zuvor im Zuge der "Sharedeal"-Prüfungen beschlagnahmt worden waren.

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