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Palm-Comeback scheitert kläglich

Es könnte das Ende aller Träume sein: Wie der PDA-Pionier Palm nach Handelsschluss an der Wall Street mitteilte, sind die Smartphone-Abverkäufe im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal hinter dem Vorjahreswerten zurückgeblieben. Damit wurde die schon vor einem Monat verringerten Erwartungen abermals unterboten. In der anderen Worten bedeutet dies: Palm hat noch weniger Mobiltelefone verkauft als vor dem Start der Hoffungsträger Pre und Pixi – die Aktie stürzt weiter ab.

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Es könnte das Ende aller Träume sein: Wie der PDA-Pionier Palm nach Handelsschluss an der Wall Street mitteilte, sind die Smartphone-Abverkäufe im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal hinter dem Vorjahreswerten zurückgeblieben. Damit wurde die schon vor einem Monat verringerten Erwartungen abermals unterboten. In der anderen Worten bedeutet dies: Palm hat noch weniger Mobiltelefone verkauft als vor dem Start der Hoffungsträger Pre und Pixi – die Aktie stürzt weiter ab. 

Wenn es noch eine Kennziffer gebraucht hat, um zu dokumentiert, womit Anleger ohnehin seit Monaten schon gerechnet hatten, dann lieferte sie Palm nach Handelsschluss: 408.000. So wenig Smartphones verkaufte der einstige PDA-Platzhirsch im abgelaufenen Drei-Monats-Zeitraum.

Es ist ein Debakel nach jeder Lesart: 408.00 verkaufte Palm-Smartphones im vergangenen Dreimonatszeitraum sind 15 Prozent weniger als im letzten Quartal bzw. sogar 29 Prozent weniger als Vergleichzeitraum im Vorjahr, als es weder das Pre noch das Pixis gab. Analysten wie Mike Abramsky of RBC Capital hatten mit etwa 650.000 verkauften Palm-Smartphones gerechnet.
Gemessen in nackten Zahlen verlor Palm bei Umsätzen von nur 350 Millionen Dollar 22 Millionen Dollar nach GAAP-Standard. Nach alten Bilanzierungsstandards hätte Palm allerdings schon 103 Millionen Dollar eingebüßt.

Palm-CEO: "Unsere jüngste Underperformance ist sehr enttäuschend"

In anderen Worten: Die vor einem Jahr als große Hoffnungsträger gestarteten neuen Modelle sind damit gnadenlos gefloppt. Nach Analystenschätzungen dürfte Apple im laufenden Quartal 7,5 Millionen iPhones absetzten, während Google-CEO Eric Schmidt die Mobilfunkbranche Mitte Februar mit der Bemerkung schockte, jeden Tag würden 60.000 Android-fähige Smartphones verschickt.

Palm-CEO John Rubinstein, der als geistiger Vater des iPods gilt, kommt da nicht um das Eingeständnis der Schwäche herum: "Unsere jüngste Underperformance ist sehr enttäuschend." Alles, was bleibt ist das Prinzip Hoffnung: "Das Potenzial für Palm bleibt stark."
Anleger sind allerdings grundlegend anderer Meinung und schickten die Palm-Aktie nach Handelsschluss mit Abschlägen von 15 Prozent krachend nach unten auf weniger als 5 Dollar – den tiefsten Stand seit Angang 2009. 

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