Erste Zahlen zu E-Books in Deutschland

Libri.de und Textunes haben erstmals einige Zahlen zu dem Verkauf von E-Books in Deutschland vorgelegt. Dabei zeigt sich, dass sich E-Books offenbar besser verkaufen als zunächst erwartet, auch wenn die Händler keine absoluten Zahlen herausgeben. Laut Libri.de kaufen Kunden mit dem Sony E-Reader im Schnitt zehn E-Books pro Jahr.

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Der durchschnittliche Verkaufspreis liege bei 14,50 Euro. 71 Prozent aller Käufer des Sony E-Readers seien Männer. "Einige Libri.de-Bestseller erreichen als E-Book bereits ähnliche Verkaufszahlen, wie die gedruckten Pendants im Internet", heißt s in der Pressemitteilung des Unternehmens. Von unbekannten Büchern würden teilweise sogar mehr E-Books verkauft als physische Exemplare.

Der Berliner E-Book-Händler Textunes vertreibt E-Books ausschließlich für das iPhone und den iPod Touch. Seit dem Start zur Frankfurter Buchmesse 2008 seien bisher auf diesen Geräten 50.000 E-Books verkauft worden, und zwar für Einzelpreise zwischen 79 Cent und 24,99 Euro. Vom Start des iPad erhofft sich Textunes einen weiteren Schub. Durch die Einführung des Tablet-Computers, der auch als E-Reader gedacht ist, erhofft sich Textunes 250.000 verkaufte E-Books allein in diesem Jahr.

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