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Dritter Journalist in Honduras getötet

Die Sicherheitslage in Honduras verschärft sich dramatisch. Wie die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) berichtet, wurde innerhalb von zwei Wochen der dritte Medienmitarbeiter getötet.

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Dabei handelt es sich um Nahúm Palacios, dem Leiter des Nachrichtenressorts der lokalen Fernsehstation Televisora de Aguán-Canal 5. Er wurde am 14. März in Tocoa in seinem Auto erschossen. Ein Kameramann und eine weitere Person, die sich in dem Fahrzeug aufhielten, wurden durch Kugeln verletzt.
Drei Tage zuvor war der honduranische Radiojournalist David Meza Montesinos auf ähnliche Weise ermordet worden. Er hatte drei Wochen vor seinem Tod infolge eines Berichts über den Drogenhandel Drohungen erhalten. Vor 13 Tagen wurde zudem der TV-Journalist Joseph Ochoa erschossen. Über die genauen Hintergründe der Verbrechen ist bislang nichts bekannt.
ROG fordert umgehende und gründliche Ermittlungen in den Mordfällen. Mit Sorge beobachtet die Menschenrechtsorganisation die wachsende kriminelle Gewalt und die gehäuften Fälle von Menschenrechtsverletzungen in Honduras seit dem Putsch gegen den ehemaligen Präsidenten José Manuel Zelaya im Sommer 2009.

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