Bewerberansturm auf Theodor-Wolff-Preis

Fast rekordverdächtig: Genau 414 Journalisten haben sich in diesem Jahr für den renommierten Journalistenpreis der Deutschen Zeitungen, den Theodor-Wolff-Preis, beworben. Das sind zehn Prozent mehr Bewerbungen als im vergangenen Jahr und die zweithöchste Bewerberanzahl in 48 Jahren Wettbewerbsgeschichte (Jahr 2000: 441 Bewerber)

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"Die große Zahl der Bewerber zeigt, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Qualitätsjournalismus in den deutschen Zeitungsredaktionen fest verankert ist", so Hans-Joachim Fuhrmann, Geschäftsführer Kuratoium für den Theodor-Wolff-Preis. Mehr als die Hälfte der eingegangen Arbeiten stammen von Regional-und Lokalzeitungen, ein Drittel stammt von überregionalen Tageszeitungen, 48 Beiträge aus Wochenzeitungen und sechs von Boulevardblättern.

Jedes Jahr kürt der BDZV "journalistische Glanzstücke in Sprache, Stil und Form, die durch ihre gründliche Recherche, ihre eigene Analyse und ihre breite Information Zeugnisse einer demokratischen und gesellschaftspolitischen Verantwortung sind".

Am 19. Mai 2010 muss sich die neunköpfige Jury in Bremen zwischen den eingesandten Beiträgen entscheiden. Ausgezeichnet wird je zwei Mal in den Kategorien "Lokales" und "Allgemeines". Darüber hinaus wird die beste Glosse/Kommentar/Essay gekürt.
 
Der Theodor-Wolff-Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

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