„Avatar“ bricht neue Box-Office-Rekorde

James Camerons "Avatar" ist trotz Oscar-Niederlage nicht zu stoppen. Auch an seinem 13. Wochenende nach Start belegt das Fantasy-Epos in Deutschland noch Platz 3 der aktuellen Kinocharts und hat unterdessen weitere Rekorde gebrochen. Vor einigen Tagen durchbrach "Avatar" in Deutschland sowohl die 10-Mio.-Besucher-Marke als auch die 100-Mio.-Euro-Umsatzmarke. Letzteres schaffte zuvor lediglich "Titanic", 10 Mio. Besucher lockte zuletzt der 2003 gestartete "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" an.

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"Avatar" nimmt nun Fahrt in Richtung 11-Mio.-Besucher-Marke auf, etwas, dass seit 1968 nur 9 Filme in Deutschland geschafft haben. Und theoretisch ist für den Film mittelfristig auch Platz 3 hinter dem "Dschungelbuch" und "Titanic" drin, denn im Herbst will James Cameron die 3D-Version von "Avatar" nochmal in die Kinos bringen. Kein unkluger Schachzug, bleibt doch die 3D-Version auf Jahre hinaus ein Ereignis, das im heimischen Wohnzimmer nicht bzw. nur für viel Geld reproduzierbar ist. An "Titanic" wird "Avatar" hingegen wohl nicht vorbeikommen, denn auch diesen Film will Cameron neu in die Kinos bringen. Im Frühjahr 2012 soll eine neue 3D-Version des Dramas mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet starten. Die dürfte dem Film weitere Millionen Besucher bescheren.

Zu den Zahlen vom Wochenende: Die aktuelle Nummer 1 der deutschen Kinocharts bleibt "Alice im Wunderland". Tim Burtons Spektakel verlor im Vergleich zum Start-Wochenende nur ganz wenig und begeisterte 500.000 Besucher, darunter laut filmecho/filmwoche allein 430.000 mit der 3D-Version des Films. Auf den weiteren Plätzen folgen "Shutter Island" mit 158.000, "Avatar" mit 150.000 und als bester Neueinsteiger der Kinderfilm "Teufelskicker" mit 125.000 Besuchern. "Jerry Cotton" startete sehr mittelmäßig: mit 72.400 Besuchern auf Platz 6.

Auch in den USA bleibt "Alice im Wunderland" die klare Nummer 1: Mit einem Wochenend-Umsatz von 62 Mio. US-Dollar spielte der Film schon nach zehn Tagen mehr als 200 Mio. Dollar ein. Weltweit sind es nun sogar schon 430 Mio. Zweiter in den US-Charts ist der Neustart "The Green Zone" mit Matt Damon, der auf 14,5 Mio. US-Dollar kam. Dahinter folgen "Zu scharf, um wahr zu sein" mit 9,6 Mio. und "Remember me" mit Teenie-Star Robert Pattinson, der nur 8,3 Mio. US-Dollar einspielte.

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