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„Unser Star für Oslo“-Finale holt 20%

Versöhnliches Ende des Eurovisions-Castings von ARD und ProSieben: Nachdem "Unser Star für Oslo" im Laufe der Staffel etwas hinter den Erwartungen zurück geblieben war, gab es zum Abschluss mit 2,50 Mio. 14- bis 49-Jährigen einen Tagessieg im jungen Publikum und einen Marktanteil von 20,3%. Gewonnen hat die Show damit auch gegen RTLs "5 gegen Jauch", das 2,08 Mio. (16,8%) einschalteten. Im Gesamtpublikum setzte sich "Der Kriminalist" vom ZDF durch: mit 5,97 Mio. Zuschauern.

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:
"Unser Star für Oslo" lag mit seinen Werten von 4,50 Mio. Zuschauern und 2,50 Mio. 14- bis 49-Jährigen im Übrigen auch klar über den Zahlen des letzten normalen Vorentscheids für den Song Contest. 2008 sahen nämlich nur 3,48 Mio. bzw. 1,54 Mio. zu, 2009 gab es bekanntermaßen keinen Vorentscheid im Fernsehen. Einen zweistelligen Marktanteil  gab es im jungen Publikum zuvor auch für die 20-Uhr-"Tagesschau" – mit 10,0%. Auch das ZDF blieb bei den 14- bis 49-Jährigen über seinen Normalwerten: "Der Kriminalist" sahen 0,99 Mio. (8,2%), die "SOKO Leipzig" danach 1,00 Mio. (7,7%). Auch das "Forsthaus Falkenau" erzielte mit 7,8% einen guten Marktanteil.

Bei den Privatsendern setzte sich RTL ohne große Konkurrenz klar durch. Gegen die 2,08 Mio. "5 gegen Jauch"-Seher kam niemand an, der Marktanteil von 16,8% ist angesichts der starken ARD-Konkurrenz ein ordentlicher. Unter dem Soll blieben  hingegen die Folgeprogramme: "100 Prozent Michael Jackson" mit 15,5% und "Wunderbar" mit nur 11,8%. ProSieben kann mit den 12,9% für "Welcome to the Jungle" und den 12,6% für "Rome must die" zufrieden sein und lieferte damit das stärkste Show-Alternativprogramm. Katastrophal lief es wieder einmal für Sat.1. Nur je 0,70 Mio. Werberelevante sahen die "Schillerstraße" und die kurzfristig ins Programm genommenen "Ladykracher", 0,67 Mio. "Pastewka" und 0,57 Mio. "Die Oliver Pocher Show". All diese Programme blieben damit bei desaströsen 5,3% bis 5,8% hängen.

In der zweiten Privat-TV-Liga blieben alle Programme unter der Mio.-Marke. In der Prime Time lief es dabei für RTL II am besten: 0,91 Mio. 14- bis 49-Jährige bescherten "X-Men – Der Film" ordentliche 7,3%. Danach gab es noch 10,0% für "Underworld", davor 9,2% für "Big Brother". Bei Vox blieben "CSI: NY" und "The Closer" mit 5,8% und 5,6% hingegen deutlich unter den Sendern-Normalwerten, erst um 23 Uhr erkämpfte sich "Law & Order: Special Victims Unit" mit 10,5% einen guten Marktanteil. kabel eins kam mit "Ghost Whisperer" immerhin noch auf solide 6,0%, danach rauchten "Cold Case", "Medium" und "Practice" mit 3,7% bis 5,3% aber völlig ab. Freuen darf sich hingegen Super RTL: Animations-Klassiker "Toy Story" schalteten dort um 20.15 Uhr 0,63 Mio. 14- bis 49-Jährige ein – tolle 5,1%.

Der Freitag im Gesamtpublikum:
Insgesamt gewann keine der beiden Shows die Tageswertung, sondern ein ZDF-Krimi: 5,97 Mio. sahen "Der Kriminalist" – ein starker Marktanteil von 18,7%. Auch die "SOKO Leipzig" setzte sich mit 5,64 Mio. Krimifans noch vor die Shows. Die folgen dann auf den Rängen 3 und 5: "5 gegen Jauch" sahen 5,20 Mio., "Unser Star für Oslo" 4,50 Mio. Dazwischen schob sich mit 4,64 Mio. noch die 20-Uhr-"Tagesschau" des Ersten.

Das restliche Feld der Privatsender wurde in der Prime Time auch hier von ProSieben angeführt: "Welcome to the Jungle" zogen 2,45 Mio. Leute der Konkurrenz vor. "Law & Order: Special Victims Unit" kam bei Vox als stärkstes Abendprogramm auf 1,63 Mio. Seher, "X-Men – Der Film schalteten bei RTL II 1,31 Mio. ein, kabel eins erreichte mit "Cold Case" 1,12 Mio. und Sat.1, Verlierer des Abends, mit der "Schillerstraße" nur 1,07 Mio. Damit blieb Sat.1 im Gesamtpublikum sogar hinter Super RTL: "Toy Story" fand 1,19 Mio. Zuschauer.

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