Von Uslar sagt SZ-Magazin ab

Bye bye SZ-Magazin: Moritz von Uslar sagt seinem alten Arbeitgeber ab und wird ab 1. April Autor für Die Zeit und das Zeit-Magazin. Anfang des Jahres bestätigte SZ-Magazin-Chefredakteur Dominik Wichmann noch auf MEEDIA-Anfrage, dass er den 39-Jährigen für eine neue monatlich erscheinende Interview-Rubrik verpflichten konnte. Wie jetzt bekannt wurde, sollen Wichmann und von Uslar verschiedene Vorstellungen von der neuen Rubrik gehabt haben, woraufhin der Schriftsteller den Münchenern eine Absage erteilte.

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"Die Entscheidung von Herrn von Uslar ist für uns aber kein Weltuntergang", sagt Wichmann gegenüber MEEDIA. Man habe schon Ersatz gefunden, wolle den Namen aber erst in drei Wochen bekannt geben.
Von Uslar wird für Die Zeit die Rubrik "Was mache ich hier?" beliefern und größere Reportagen schreiben. Im Zeit-Magazin wird er regelmäßig Interviews führen, die im Rahmen einer neuen Reihe erscheinen. Der Titel dafür steht noch nicht fest. Die Interviewreihe "Das war meine letzte Rettung", die derzeit auf der letzten Seite des Magazins platziert ist, bleibt weiterhin bestehen.
Moritz von Uslar wurde am 25. Juli 1970 in Köln geboren. Er ist Journalist und Buchautor. Zuletzt war er Mitglied der Chefredaktion des Kulturmagazins Liebling, aus der er sich angeblich wegen Querelen mit Herausgeber Markus Peichl zurückzog. Davor war er von 2006 bis Oktober 2008 Redakteur beim Spiegel.
Von 1992 bis 2004 war von Uslar, der eigentlich Hans Moritz Walther Freiherr von Uslar-Gleichen heißt, als Redakteur beim Magazin der Süddeutschen Zeitung beschäftigt. Sein Volontariat machte er bei der Zeitschrift Tempo.
Von Uslar ist Autor der Interviewsammlung "100 Fragen an" und des Romans "Waldstein oder der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005". Im Herbst erscheint sein Buch "Deutschboden".

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