Keese will Geld von gewerblichen Surfern

Springers Chef-Lobbyist Christoph Keese hat auf dem Kölner Medienrechtforum einige Elemente eines Leistungsschutzrechts für Verlage angedeutet, über das derzeit hinter verschlossenen Türen beraten wird. Nach einem Bericht von heise.de hat Keese neben Google vor allem gewerblich genutzte Internet-PCs im Auge: "Wir sehen, dass die Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften in den meisten Unternehmen zurückgehen – das hängt natürlich auch damit zusammen, dass wir so gute Webseiten machen", sagte Keese.

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Laut heise.de sprach Keese ausdrücklich von etwa 20 Millionen gewerblich genutzter Internet-Computer in Deutschland, während er private Surfer und Verlinkungen ausnehmen will.
Über das im Koalitionsvertrag erwähnte Leistungsschutzrecht verhandeln derzeit Verlage und Journalistenverbände, ohne dass es bisher eine Vorlage als Diskussionsgrundlage gäbe. Ziel ist offenbar die Eintreibung von Nutzungsgebühren über eine noch zu gründende Verwertungsgesellschaft.

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