„Unser Star für Oslo“ behauptet sich

Schöner Erfolg für Stefan Raab: Obwohl bei RTL die Megahits "CSI: Miami" und "Dr. House" mit neuen Folgen starteten, verbesserte sich sein Eurovisions-Casting "Unser Star für Oslo" im Vergleich zu den Vorwochen. 1,76 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen "USFO", ein Marktanteil von 14,4%. "CSI: Miami" und "Dr. House" gewannen mit 3,37 Mio. und 3,12 Mio. Werberelevanten die Tageswertung, konnten sich im Vergleich zu den Wiederholungen der Vorwoche aber nur wenig verbessern.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Insbesondere "Dr. House" litt deutlich unter der Show-Konkurrenz von ProSieben und erreichte mit 24,1% trotz neuer Folgen nur knapp einen Prozentpunkt mehr als vor einer Woche. RTL wird dennoch zufrieden sein, denn Tagessieger "CSI: Miami" lockte mit 3,37 Mio. Werberelevanten fast doppelt so viel junges Publikum wie der schärfste Konkurrent "Unser Star für Oslo". Zudem gab es von 19.40 Uhr ("Gute Zeiten, schlechte Zeiten") bis tief in die Nacht hinein ausschließlich Marktanteile von mehr als 20%. "Unser Star für Oslo" erreichte im Vergleich zur Freitags-Show des Ersten etwa 200.000 14- bis 49-Jährige mehr, holte mit 1,76 Mio. den besten Wert seit der ersten Ausgabe Anfang Februar. Beim Finale am Freitag sollten dann 2 Mio. junge Zuschauer drin sein. Auch "TV total" profitierte wieder von der Castingshow, holte sich um 22.50 Uhr mit 1,08 Mio. jungen Sehern starke 15,0%.

Andere Sender hatten in der Prime Time keine Chance auf vordere Plätze. Sat.1 landete mit seiner Komödie "Familie XXL" aber immerhin noch im Mittelmaß: 1,37 Mio. reichten hier für 10,7%. Die "Akte 20.10" holte sich danach mit 1,01 Mio. sogar ordentliche 11,5%. Bei den Öffentlich-Rechtlichen setzte sich Das Erste an die Spitze: Die 20-Uhr-"Tagesschau" sprang mit 1,18 Mio. auf 10,3%, die beiden Serien "Um Himmels Willen" und "In aller Freundschaft" erkämpften sich solide Werte von 7,4% und 7,8%. Im ZDF gab es parallel dazu ähnlich solide 6,8% für "Faszination Erde", aber nur unbefriedigende 5,4% für "Frontal 21".

In der zweiten Privat-TV-Liga sorgte kabel eins für eine interessante Überraschung: Nach dem verhaltenen Start in der Vorwoche verbesserte sich "The Biggest Loser" trotz der starken Konkurrenz um mehr als einen Prozentpunkt auf gute 7,0%. Mit den 0,90 Mio. 14- bis 49-Jährigen schlug die Realityreihe auch Vox und RTL II. Bei Vox blieb "Goodbye Deutschland!" mit 0,76 Mio. bei schwachen 5,9% hängen, RTL II kam mit "Zuhause im Glück" nicht über 5,4% hinaus. Anschießend kam der Sender aber in Fahrt: "Die Kochprofis" erzielten 7,4% und die Doku-Reihe "Außergewöhnliche Menschen" um 23.15 Uhr sogar 12,3%.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt sieht die Spitze der Quotencharts völlig anders aus als bei den jungen Zuschauern. So ging der Tagessieg nicht an die RTL-Serien und "Unser Star für Oslo" findet sich weit abgeschlagen jenseits der Tages-Top-20. Gewonnen haben den Tag trotz neuer "CSI: Miami"- und "Dr. House"-Folgen die beiden Megahits der ARD: "Um Himmels Willen" sahen um 20.15 Uhr 7,49 Mio. Leute (22,8%), "In aller Freundschaft" im direkten Anschluss 6,63 Mio. (20,7%). "CSI: Miami" folgt mit 5,70 Mio. Sehern und 17,4% auf Rang 3, "Dr. House" hinter der 20-Uhr-"Tagesschau" auf dem fünften Platz. Das ZDF konnte sich das Geschehen auf den ganz vorderen Plätzen nur aus einiger Entfernung anschauen: "Faszination Erde" und "Frontal 21" blieben bei Werten von 3,41 Mio. bzw. 3,49 Mio. und 10,4% bzw. 10,8% hängen.

Abseits der großen drei Sender gab es deutlich geringere Zuschauerzahlen. Sat.1 schlug mit "Familie XXL" (2,40 Mio.) die ProSieben-Show "Unser Star für Oslo", die im Gesamtpublikum weiterhin nicht in Fahrt kommt. Mit 2,30 Mio. Sehern verlor sie im Vergleich zur Ausgabe im Ersten vom vergangenen Freitag deutlich. Vox lockte mit "Goodbye Deutschland!" unterdessen 1,44 Mio. Leute, RTL II mit "Zuhause im Glück" 1,42 Mio. und kabel eins mit "The Biggest Loser" 1,30 Mio.

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