Bayerischer Rundfunk zensiert Satire-Sendung

Der Bayerische Rundfunk überträgt die Wiederholung des bayerischen Politiker-Derbleckens in zensierter Form. Laut tz-online soll die Fastenpredigt am Freitagabend ohne den umstrittenen KZ-Vergleich ausgestrahlt werden. Die Live-Ausstrahlung des satirischen Programms hatte für Irritationen gesorgt, weil Kabarettist Michael Lerchenberg die Hartz-IV-Kampagne der FDP in die Nähe des Faschismus gerückt hatte.

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Lerchenberg sagte mit Bezug auf Außenminister Guido Westerwelle wörtlich: "Alle Hartz-IV-Empfänger sammelt er in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Stacheldraht – hamma scho moi g’habt. Dann gibt’s a Wassersuppn und einen Kanten Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt’s von Sarrazins Winterhilfswerk zwei Pullover, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: ‚Leistung muss sich wieder lohnen.’" (Zitiert nach Sueddeutsche.de)

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