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VDZ protestiert gegen iPhone-App-Zensur

Die Diskussion über mögliche Zensur von iPhone-Apps durch Apple alarmiert jetzt auch den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger. In einer Grundsatzerklärung schreibt der VDZ: "Eigenmächtige und willkürliche Eingriffe in Inhalte müssen als Zensur gewertet und mit Nachdruck bekämpft werden. Wenn es Dritten erlaubt wäre, auf diese Inhalte Einfluss zu nehmen, wäre die Pressefreiheit obsolet."

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Der Verband schreibt, dass eine durchgeführte Mitglieder-Umfrage bestätigt hätte, dass die Verlage entschlossen seien, ihre Inhalte kostenpflichtig ins Internet zu stellen. "Dies ist eine der wenigen Möglichkeiten, Journalismus auch künftig zu refinanzieren." Allerdings setzte dies auch die Hoheit der Verlage über die Preisgestaltung, die Anzeigenvermarktung und die Endkundenbeziehung als Schlüsselfunktionen der Verlage voraus.

Eindringlich warnt der Verband: "Wir müssen der Gefahr begegnen, dass als Technologieplattform global tätige Firmen ihre Macht ausspielen!"

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