Hurek folgt Weimer zu Burda

Die nächste Top-Personalie um Weimers Wechsel von Cicero zum Focus: Markus C. Hurek, zuletzt kommissarischer Chefredakteur des Monatsmagazins, wird mit sofortiger Wirkung im Rang eines Chef vom Dienst den designierten Chefredakteur Weimer bei der Weiterentwicklung von Burdas-Nachrichtenmagazin unterstützen. Der 37-Jährige und der Ex-Cicero-Chef sind alte Bekannte. Sie gründeten zusammen das Politikmagazin und arbeiteten zeitgleich bei Springers Welt: Weimer war Chefredakteur, Hurek Nachrichtenchef.

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Hurek ist gelernter Jurist und hat die Axel-Springer-Journalistenschule besucht. Seit dem Cicero-Launch im Jahr 2004 verantwortete er als stellvertretender Chefredakteur das Ressort Innenpolitik. Vier Jahre später wurde er mit dem Ringier Medienpreis ausgezeichnet.
Der 37-Jährige ist nicht der erste aus der ehemaligen Führungscrew des Cicero, der Weimer zu Burda folgt. Bereits Mitte Februar wurde bekannt, dass die Kulturchefin Christine Eichel von Berlin nach München zieht. Im Gegensatz zu Hurek tritt Eichel ihren Dienst jedoch erst am 1. Mai an.
Seit Montag arbeitet Weimer laut W&V in Berlin an der Zusammenstellung seines Teams. Neben Hurek und Eichel wird auch die ehemalige stellvertretende Artdirektorin des Stern, Susanne Achterkamp, als freie Mitarbeiterin mit an Bord sein.
Für den neuen Cicero-Chef Michael Naumann ist der anhaltende Aderlass der alten Redaktion eine Chance, wie auch ein großes Risiko. Der ehemalige Zeit-Herausgeber hat nun mit dem Problem zu kämpfen, dass das Ringier-Blatt immer mehr seiner renommiertesten Köpfe verliert. Andererseits gibt das Naumann "auch Gelegenheit, neue Mitarbeiter auf dem sehr großen Markt anzuheuern", wie er im MEEDIA-Interview sagte: "Das tue ich gerade."

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