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Xing kooperiert mit Springer und „SZ“

Facebook hat vorgemacht wie es geht: Nun folgt Xing und öffnet als erstes Deutsches Social Network seine Plattform im großen Stil für Drittentwickler. Unter dem Projektnamen Eco-System startet die Business-Plattform nun 16 neue Applikationen von 13 Partnern aus sieben Ländern. Die neuen Zusatzprogramme kommen von Doppler, der Süddeutschen Zeitung oder der Axel Springer AG und bilden einen "Mix aus globalen und lokalen Angeboten", wie Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck erklärt.

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Die neuen Zusatzprogramme decken die Bereichen Terminplanung, Reise, News oder Edutainment ab. Mit nur wenigen Klicks kann jedes Mitglied die neuen Angebote in sein Profil integrieren. "Von unseren Applikationen profitieren alle", sagt Groß-Selbeck."Die Mitglieder bekommen auf einen Schlag viele neue Zusatz-Dienste." Der Vorteil für die Drittentwickler liegt darin, "dass sie einen direkten Zugang zu unseren 7,5 Millionen Kunden bekommen und so erheblich ihre Reichweite steigern können." Die Hamburger Business-Plattform profitiert vor allem dadurch, "dass wir unsere Ressourcen schonen können".

Die Basis der neuen Angebote bilden jedoch erst einmal die drei Xing-eigenen Apps Twitter Buzz, Ask Xing und Xing News. Das Microblogging-Tool, der Frage- und Antwort-Service sowie der persönliche Nachrichten-Filter sind bereits seit acht Wochen online. "Obwohl wir kaum Marketing für die drei Dienste gemacht haben, konnten wir bereits über 160.000 Nutzer überzeugen", sagt CTO Michael Otto.

Von den neuen Apps sind vor allem die Kooperationen mit Axel Springer und dem Süddeutschen Verlag interessant. Die Berliner Medien AG steuert eine Finanzservice von Wallstreet Online bei und eine Nachrichten-App von "der Welt". Aus München kommt das Süddeutsche CareerCamp, ein Tool für Wissens- und Persönlichkeits-Tests. Auch die Deutsche Welle ist seit heute mit einem eigenen kleinen Zusatzprogramm bei Xing vertreten.

Geht es nach den Willen von Xing-Chef Groß-Selbeck, dann sind alle anderen Medienhäuser aufgerufen weitere Applikationen beizusteuern. Die Technische Grundlage für das Eco-System bildet die Open Social-Initiative, der auch LinkedIn, Ning oder Googles Orkut angehören.

Weitere neue Angebote sind die beiden Kalender-Angebote Doodle und Tungle.Me. Die Projekt- und Arbeitsdienste Huddle Workspaces, MindMeister, SlideShare und Zcope. Der Webmeeting-Experte Spreed sowie die Reise-Tools Dopplr und Travelload.

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