Spitzel-Affäre: Künast schreibt Brief an Burda

Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, hat in einem Brief an Verlagschef Hubert Burda gefordert, die sogenannte Spitzel-Affäre der verlagseigenen People-Zeitschrift Bunte aufzuklären. Laut Süddeutsche Zeitung verlangt die Politikerin eine Stellungnahme zu dem "publizistischen und verlegerischen Selbstverständnis des Hauses" im Zusammenhang mit der in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Beschattung von Politikern.

Anzeige

Künast fordert von Burda eine Erklärung, "ob und wie er in Zukunft" eine Wiederholung der Ereignisse verhindern will. Ihrer Ansicht nach sei es nicht vertretbar, dass Mitglieder des Bundestagses in Zukunft damit rechnen müssen, observiert zu werden, um das Sensationsbedürfnis "bestimmter Medien" zu befriedigen.
Das Magazin Stern hatte in der vergangenen Woche enthüllt, dass die Foto-Agentur CMK im Auftrag der Bunte Franz Müntefering, Oskar Lafontaine und Horst Seehofer bespitzelt hatte.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige