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Sonneborn will Schweiz eingemeinden

"Politiker" Martin Sonneborn expandiert mit DIE PARTEI in die Schweiz. Grund: "Den deutschen Arbeitsmigranten geht es immer schlechter." Offizielles Ziel: "Die deutschsprachige Schweiz mittels Volksabstimmung an Deutschland anzuschließen". Der Satiriker sticht in ein Wespennest, denn wie der ehemalige Sat.1-Boss Roger Schawinski in der Welt berichtet, nehmen die Ressentiments gegenüber dem "arroganten Deutschen" immer stärker zu. Sonneborn käme eine weitere Eskalation sicher gerade recht.

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Schawinski schreibt in seinem Gastbeitrag, dass sich in der Schweiz das "Unbehagen" gegen Deutsche immer stärker in "Ablehnung" wandelt. "Geschürt wird die vom Hamburger Alexander Segert, dem Starwerber der rechtspopulistischen SVP. Segert ist Erfinder aller fremdenfeindlichen Kampagnen dieser Partei und seit Kurzem auch zuständig für die Kampagne gegen die ‚arroganten Deutschen‘, die in immer schärferem Ton geführt wird."
Mit dem Thema "Raus mit den Deutschen" will die SVP, angeführt von Chef Christoph Blocher, im kommenden Wahlkampf punkten.

Der ZDF-Bericht über die Gründungsveranstaltung
der Partei in Zürich

Auf der Gründungsveranstaltung sagte Sonneborn: "Die Deutschen werden schräg angeguckt", sobald sie an Schweizern vorbei gehen, "wenn sie irgendwo in der Schlange stehen." Ohne eine Miene zu verziehen merkte Sonneborn an, dass sich die Eidgenossen gegenüber ihren Nachbarn nicht mehr so benehmen, als ob sie "die besseren Ausländern wären". Der ehemalige Titanic-Chefredakteur will die Schweiz zurückführen in den Kreis "anständiger demokratischer Staaten."
 
Auf ihrer Webseite sucht die Partei bereits für "Zürich und Umgebung Schweizer und Deutsche, die als Aktionisten, Strohmänner, Mitläufer mitwirken wollen."

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