Online-Kiosk: Springer fährt mehrgleisig

Der Springer-Verlag hat sich dem von Bertelsmann forcierten "Online-Kiosk" für digitale Bezahl-Inhalte nicht verschlossen, will aber verschiedene Plattformen nutzen. "Multilaterale Marktstrukturen erhöhen die Attraktivität von Paid Content und die Erfolgswahrscheinlichkeit für Inhalteanbieter", zitiert "Horizont" einen Verlagssprecher.

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In der vergangenen Woche hatten die Bertelsmann-Unternehmensbereiche Gruner+Jahr und DirectGroup ein Projekt zur Vermarktung digitaler Inhalte angekündigt. Burda und Bauer scheinen sich fernhalten zu wollen, während Springer nun zwar "keine konkreten Verhandlungen" mit Bertelsmann führt, seine Inhalte aber "plattformunabhängig auf reichweitenstarken Marktplätzen zur Verfügung stellen" will.

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