Pearson übertrifft Markterwartungen

Die britische Pearson-Gruppe hat die Markterwartungen übertroffen und das Geschäftsjahr 2009 mit einem Vorsteuer-Ergebnis von 761 Millionen Pfund (rund 851 Millionen Euro) abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 13 Prozent, Analystenschätzungen wurden um 20 Millionen Pfund übertroffen, die im Durchschnitt von 741 Millionen Pfund ausgegangen waren. Das Zeitungs-Geschäft brach hingegen um 47 Prozent ein.

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Das Medien-Unternehmen kann zwar ein ordentliches Umsatzwachstum vorlegen. Pearson konnte hier im Vergleich zum Vorjahr mit 5,62 Milliarden Pfund eine Steigerung um 17 Prozent erreichen. Das verdankt der Verlag vor allem der Sparte Education. Pearson kündigte seinen Gesellschaftern eine Erhöhung der Dividende um fünf Prozent auf 35,5 Pence pro Aktie an.
Das gute Gesamtergebnis täuscht aber kaum über die Probleme im Print-Geschäft hinweg. Die Sparte brach ein. Der Umsatz mit Flaggschiff Financial Times & Co. ging um acht Prozent auf 358 Millionen Pfund zurück. Das Operative Ergebnis verlor im vergangenen Jahr sogar 47 Prozent. Pearson verbuchte hier nur noch 39 Millionen Pfund.
Die Gründe dafür liegen nach wie vor im rückläufigen Anzeigengeschäft. Die Werbeeinnahmen im Print- und Online-Segment machten 2009 nur noch drei Prozent des gesamten Umsatzes aus. Das Anzeigengeschäft bleibe schwer vorhersehbar, "aber wir erwarten eine Stabilisierung des Marktes nach schweren Einschnitten im letzten Jahr", erklärte das Unternehmen am Montag.

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