Bundestags-Medienpreis geht an ARD, ZDF, FAZ

Drei journalistische Arbeiten werden in diesem Jahr gleichberechtigt mit dem Medienpreis Politik des Deutschen Bundestages ausgezeichnet: die FAZ-Serie "Deutschland – ein Puzzle", die ARD-Dokumentation "Retter in Not - wie Politiker die Krise bändigen wollen" sowie "Die Berlin-Bilanz", eine Produktion des ZDF-Hauptstadtstudios und von ZDFonline.

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In "Deutschland – ein Puzzle", das im FAZ-Ressort "Politische Nachrichten" erschien, stellte Jasper von Altenbockum anlässlich der Bundestagswahl 2009 rund die Hälfte der 299 Wahlkreise vor. Damit gelang dem Autor eine "politische Ethnografie der Wahlkreise" und eine Darstellung des Bundestags als Ort einer "lebensnahen Volksrepräsentation", heißt es in der Jury-Begründung.

Ein "beeindruckendes, spannendes, atemloses Stück Fernsehen" ist dem ARD-Reporter Stephan Lamby gelungen. "In dem Beitrag setzen sich Spitzenpolitiker und Spitzenmanager kritisch mit der eigenen Rolle in der Finanzkrise auseinander."

"Brilliant" lautet das Urteil über "Die Berlin-Bilanz" von Eckart Gaddum, Nick Leifert und Malte Borowiack (Hauptstadtstudio und Onlineredaktion des ZDF). Es handele sich um eine "bemerkenswerte, aufwendige Multimedia-Animation mit 80 Filmbeiträgen" über die vergangene Legislaturperiode.

Die Nominierungen wurden von der siebenköpfigen Jury unter Leitung von Peter Frey vom ZDF-Hauptstadtstudio bekannt gegeben. Mit dem Medienpreis des Deutschen Bundestags sollen "hervorragende publizistische Arbeiten" gewürdigt werden, "die zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen und zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen".

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