RTL IIs „Mädchen-Gang“ startet gut

Während beim Gesamtpublikum wieder Olympia vorne lag - und bei den 14- bis 49-Jährigen "Rach - Der Restauranttester" - startete RTL II seinen neuesten Mega-Trash: Doku-Soap "Die Mädchen-Gang". Folge 1 lief mit ordentlichem Erfolg: 7,5% in der Zielgruppe mit 1,01 Mio. 14- bis 49-Jährigen. Tagessieger Rach sahen unterdessen 2,84 Mio. Werberelevante, insgesamt gewann der olympische Langlauf-Sprint der Herren mit 6,44 Mio. Zuschauern vor Günther Jauchs "Wer wird Millionär?" mit 6,07 Mio.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Nur RTL schaffte am Montag den Sprung über die 2-Mio.-Marke der Zielgruppe. So platzierten sich hinter "Rach – Der Restauranttester", der mit seinen 2,84 Mio. 14- bis 49-Jährigen gute 20,6% erzielte, noch "Wer wird Millionär?" (2,19 Mio. / 16,4%), "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (2,05 Mio. / 18,2%) und "Extra – Das RTL-Magazin" (2,04 Mio. / 20,6%). Die weiteren Plätze gingen dann vor allem an Olympia: Der Teamsprint der Herren setzte sich mit 1,90 Mio. jungen Zuschauern (18,1%) gegen den Teamsprint der Damen (1,84 Mio. / 14,2%) durch. Offenbar hatten weniger Leute damit gerechnet, dass es bei den Damen eine deutsche Gold-Sensation geben würde. Ebenfalls gut lief das Mannschafts-Skispringen mit 1,72 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 14,6%.

Stärkster RTL-Verfolger unter den Privatsendern war eindeutig Vox. Die beiden Serien "CSI: NY" und "Criminal Intent" sprangen auf sehr gute Marktanteile von 13,2% und 12,1% und belegen mit 1,79 Mio. bzw. 1,71 Mio. Krimifans Top-Ten-Plätze. "Burn Notice" blieb mit 10,2% nach 22 Uhr ebenfalls noch über der 10%-Marke. Bei RTL II kletterten "Die Mädchen-Gang" und "Big Brother – Die Entscheidung" auf gleichem Niveau über den Senderdurchschnitt: Beide erzielten 7,5%. kabel eins kann ebenfalls zufrieden sein: mit soliden 6,8% für "James Bond: Moonraker – Streng geheim" und richtig guten 10,8% für "Alarmstufe: Rot".

Keine Chance hatte im Abendprogramm ProSieben. So blieb "Der Exorzismus von Emily Rose" mit 1,21 Mio. 14- bis 49-Jährigen bei schwachen 9,0% hängen. Auch "Die TV total Pokerstars.de-Nacht" scheiterte mit 10,6% an den Sendernormalwerten. Besser erging es Sat.1 – zumindest um 20.15 Uhr: "Verliebt in eine Hexe" erkämpfte sich mit 1,51 Mio. immerhin 11,1%. Im Anschluss stürzte der Sender aber ab: auf 5,9% für "24 Stunden" und 6,4% für die "Spiegel TV-Reportage". Miese Zahlen gab es ohne Olympia auch für Das Erste: "Erlebnis Erde" sahen um 20.15 Uhr nur 0,58 Mio. junge Leute (4,3%), die Doku "Die da oben – Deutschlands Millionäre" im Anschluss auch nur 0,64 Mio. (4,5%). Besser erging es der 20-Uhr-"Tagesschau" – mit 1,27 Mio. und 10,6%.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt gewann wie erwähnt Olympia: 6,44 Mio. Fans sahen den Langlauf-Teamsprint der Herren ab 22.30 Uhr – ein überaus starker Marktanteil von 26,5%. Zuvor waren 6,07 Mio. (20,4%) beim Damen-Teamsprint dabei und ab 19 Uhr 6,03 Mio. (19,2%) beim Mannschafts-Skispringen. Dazwischen schob sich nur "Wer wird Millionär?", das bei RTL 6,17 Mio. Quizfreunde sahen. "Rach – Der Restauranttester" blieb hingegen unter der 6-Mio.-Marke, erreichte mit 5,39 Mio. Sehern aber dennoch einen guten Marktanteil von 16,5%. Im Ersten überzeugte nur die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 5,83 Mio. Neugierigen. Die Dokus "Erlebnis Erde" und "Die da oben – Deutschlands Millionäre" blieben mit 3,68 Mio. und 3,14 Mio. Zuschauern hingegen bei unbefriedigenden Marktanteilen von 10,8% und 9,2% hängen.

Abseits der drei großen Sender hieß das zuschauerstärkste Programm "Niedrig und Kuhnt": Die Sat.1-Serie sahen um 17 Uhr 3,12 Mio. Leute. In der Prime Time setzte sich hingegen auch hier Vox durch: "CSI: NY" kam auf 3,02 Mio., "Criminal Intent" auf 2,85 Mio. Sat.1 blieb mit "Verliebt in eine Hexe" und 2,55 Mio. Sehern relativ knapp dahinter, ProSieben mit "Der Exorzimsus von Emily Rose" und 1,66 Mio. recht klar. kabel eins kam mit "James Bond: Moonraker" auf vergleichsweise bessere 1,48 Mio. Zuschauer. Beinahe hätte sich sogar noch RTL IIs "Mädchen-Gang" vor ProSieben geschoben: mit 1,41 Mio. Zuschauern und 4,1% startete die Reihe insgesamt aber deutlich schwächer als bei den 14- bis 49-Jährigen.

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