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Printwunder in Halbkantonen

Nach einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung steht in den Schweizer Halbkantonen Obwalden und Nidwalden eine Zeitungsgründung bevor: Klassisch gemacht, zweimal pro Woche und für 165 Franken im Jahres-Abo. Das Blatt soll nur lokale Themen behandeln und eine Kette ähnlicher Gründungen nach sich ziehen.

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Die Obwalden- und Nidwalden-Zeitung ("ONZ") gibt laut Plan acht Journalisten Arbeit und wird starten, wenn Aktionäre drei Millionen Schweizer Franken investiert haben. Ende letzter Woche, als eine Probenummer herauskam, soll eine Million erreicht gewesen sein.
Das Konzept stammt laut NZZ von Urs Gossweiler, der es als "Mikrozeitung" seit geraumer Zeit in der Medienbranche anbiete. Gossweiler stelle Druck und Marketing zur Verfügung, die lokalen Partner wären für Kapital und Inhalte zuständig.

Ähnliche Modelle kursieren seit längerem für das Internet, nicht aber für den schrumpfenden Printmarkt. Im Netz will die Obwalden- und Nidwalden-Zeitung ihre Inhalte überraschenderweise kostenlos anbieten.

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