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Quartalszahlen: Dell und CBS enttäuschen

Nicht immer läuft es an der Wall Street so wie noch einen Tag zuvor, als HP und Priceline Investoren verzückten: Die neusten Quartalszahlen kamen vom TV-Riesen CBS und vom PC-Giganten Dell. Beide Ergebnisse trafen jedoch gerade mal die Analystenerwartungen oder enttäuschten. Die Dell-Aktie verlor nachbörslich fast 6 Prozent. Doch daran waren nicht nicht mal die jüngsten Quartalszahlen Schuld: Die Notenbank schockte mit der ersten Zinsanhebung seit 2008 – Internet, Technologie und Medienaktien verlieren.

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Nicht immer läuft es an der Wall Street so wie noch einen Tag zuvor, als HP und Priceline Investoren verzückten: Die neusten Quartalszahlen kamen vom TV-Riesen CBS und vom PC-Giganten Dell. Beide Unternehmensergebnisse trafen jedoch gerade mal die Analystenerwartungen oder enttäuschten. Die Dell-Aktie verlor nachbörslich fast 6 Prozent. Doch daran waren nicht nicht mal die jüngsten Quartalszahlen Schuld: Die Notenbank schockte mit der ersten Zinsanhebung seit 2008 – Internet, Technologie und Medienaktien verlieren.   

Es ist nicht weniger als der Beginn einer neuen Ära. Nach Handelsschluss und nicht auf einer turnusmäßigen Tagung hob die Federal Reserve den Diskontsatz, zu dem sich Banken von der Notenbank Geld leihen kann, von 0,5 auf 0,75 Prozent an. Das ist zwar nur ein symbolischer Aufschlag, durch den sich Notkredite für in Schieflage geratene Banken verteuern. Gleichzeitig aber macht die US-Notenbank damit deutlich, dass die scheinbar paradiesische Ära des leichten Geldes zu Ende geht.

Auch die Rallye an den Aktienmärkten, die nicht zuletzt Internet-, Technologie- und Medienaktien seit knapp einem Jahr Kurszuwächse beschert hat, könnte damit vor einem jähen Ende stehen. Ohnehin hat sich Großwetterlage an den Aktienmärkte seitdem eingetrübt: Die Probleme in der Eurozone werden durch die Schuldenkrise in Griechenland und andern südeuropäischen EU-Ländern größer, die Sorgen der Anleger ebenso.

CBS setzt weniger um, verdient aber mehr

Da erscheint es nicht besonders hilfreich, wenn die Unternehmensdaten aus dem vierten Quartal, in dem die US-Wirtschaft noch so stark gewachsen war wie seit sechs Jahren nicht mehr, nichts besonders beeindrucken. Das ist nach Handelsschluss an der Wall Street nämlich weder  Dell noch CBS gelungen.

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Der einst zum Viacom-Konzern gehörende US-Fernsehriese musste zwischen Oktober und Dezember leicht rückläufige Umsätze auf 3,5 Milliarden Dollar beklagen. Im Gesamtjahr  2008 fielen die Erlöse um 7 Prozent  auf 13,01 Milliarden Dollar. Bemerkenswert: Während die Umsätze in der TV- und Filmsparte im vierten Quartal anzogen, gaben die Erlöse durch Online-Werbung leicht nach. Die Gewinne schmälerte das indes nicht: CBS verdiente im letzten Geschäftsquartal 2009 171 Millionen Dollar oder 25 Cent je Aktie, was einem Anstieg von 23 Prozent entsprach.

Dell-Aktie bricht nachbörslich ein

Genau entgegengesetzt entwickelte sich die Bilanz bei Dell. Der Computer-Hersteller setzte im abgelaufenen Quartal 11 Prozent mehr um, nämlich 14,9 Milliarden Dollar. Dafür schmolzen die Gewinne leicht zusammen: Nach 351 Millionen Dollar oder 18 Cents je Aktie verdiente Dell zwischen Oktober und Dezember 6 Prozent weniger, nämlich nunmehr 334 Millionen oder 17 Cent je Aktie.

Obwohl der Notebook-Hersteller damit die Analystenerwartungen traf, war Aktionären das Ergebnis zu wenig. Die Dell-Aktie verlor daraufhin nachbörslich um fast 6 Prozent an Wert, während die Anteilsscheine von CBS unverändert tendierten.

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