Olympischer Doppelsieg für das ZDF

Die Zuschauerzahlen der Olympischen Winterspiele bescheren ARD und ZDF weiter große Publikumserfolge. So gewann das ZDF am Donnerstag sowohl im Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-Jährigen. Insgesamt sorgte das Biathlon-Rennen der Damen mit 7,79 Mio. Fans für einen neuen Olympia-Rekord der aktuellen Spiele, im jungen Publikum siegte Maria Rieschs Goldfahrt in der Kombination der Damen. 2,27 Mio. junge Zuschauer waren dabei. Der schärfste Prime-Time-Verfolger war bei Jung und Alt "Countdown".

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Der Donnerstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
Der Kampf um die Tabellenspitze war dabei so spannend wie selten. Die Programme auf den ersten fünf Plätzen haben nur einen Abstand von 60.000 Zuschauern. So folgen hinter Maria Rieschs Gold-Slalom (2,27 Mio. / 17,3%) das RTL-Trio "Countdown" (2,26 Mio.), "Alarm für Cobra 11" (2,23 Mio.) und "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (2,22 Mio.), sowie schließlich der Biathlon-Wettkampf der Damen (2,21 Mio.). RTL landete mit seinen beiden Hauptabend-Serien bei mittelmäßigen Marktanteilen von 16,4% und 16,6%, kann damit angesichts der vielfältigen Konkurrenz aber durchaus zufrieden sein. Das Erste konnte natürlich nicht mithalten, überzeugte mit "Für immer Afrika" nur 0,79 Mio. junge Zuschauer (5,8%).

Überhaupt keine Chance auf vordere Plätze hatte erstaunlicherweise Sat.1 mit seinen Fußball-Übertragungen. Die meisten Zuschauer versammelte noch die zweite Halbzeit des HSV-Spiels vor den Fernsehern: 1,48 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten aber nur für mittelmäßige 10,8%. Durchgang 1 kam mit 1,37 Mio. auf etwas bessere 11,8%. Ganz mies lief es davor für das Werder-Bremen-Spiel: 0,75 Mio. bzw. 1,11 Mio. werberelevante Fans reichten nur für völlig unbefriedigende 7,3% bzw. 8,4%. ProSieben reihte sich mit seinem Donnerstags-Trash in diese Misserfolge ein: "Die Model WG" blieb mit 1,14 Mio. bei 8,3% hängen, "Jana Ina und Giovanni" kam mit 0,91 Mio. nur auf 6,8%. Da konnte dann auch "TV total" nicht mehr viel ausrichten: 9,4% um 23.20 Uhr.
ProSieben verlor damit auch gegen das stärkste Programm aus der zweiten Privat-TV-Liga, das erwartungsgemäß "In den Schuhen meiner Schwester" hieß. Für den Vox-Film entschieden sich 1,46 Mio. 14- bis 49-Jährige – ein glänzender Marktanteil von 11,2%. Auch RTL II kann zufrieden sein: "Law & Order: New York" startete mit 7,2% in den Abend, der "Frauentausch" steigerte den Wert dann auf 9,7%. Die 1,19 Mio. reichten ebenfalls, um an ProSieben vorbeizuziehen. Ganz schwach lief es hingegen wieder für kabel eins: "Primeval" erzielte nur 4,4%, die "Lost"-Doppelfolge danach leider sogar nur 4,2% und 3,8%.

Der Donnerstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt war der Kampf um die Spitze nicht ganz so spannend. Vier olympische Übertragungen belegen die ersten vier Plätze – mit Zuschauerzahlen von 5,81 Mio. bis 7,79 Mio. Gewonnen hat am Ende das Biathlon-Rennen der Damen, knapp vor dem Kombinations-Slalom, in dem Maria Riesch ihr Gold gewann. 7,66 Mio. Fans jubelten. Rang 3 und 4 gingen an die Kombinations-Abfahrt und den Biathlon-Wettkampf der Herren. Den ZDF-Triumph komplettierte das "heute-journal" mit 4,80 Mio. Sehern auf Platz 5.

Bestplatzierter ZDF-Konkurrent war "RTL aktuell" mit 4,73 Mio. Sehern. Auch in der Prime Time setzte sich RTL vor Das Erste: Die Serie "Countdown" sahen 4,08 Mio. Leute, ARD-Film "Für immer Afrika" 4,02 Mio. Für den Sat.1-Fußball lief es im Gesamtpublikum einen kleinen Tick besser: 3,77 Mio. Fans (11,2%) sahen die erste HSV-Halbzeit, 3,17 Mio. (11,7%) die zweite. Dahinter besiegten Vox und RTL II auch hier ProSieben: "In den Schuhen meiner Schwester" sahen bei Vox 2,22 Mio., den "Frauentausch" bei RTL II 1,82 Mio. und ProSiebens "Model WG" nur 1,52 Mio. Der schwächste der großen acht Sender war kabel eins: "Primeval" schalteten nur 0,90 Mio. Leute ein.

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