Quartalszahlen: HP und Priceline überzeugen

Die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab: Nachdem die meisten großen Internet- und Technologie-Unternehmen bereits ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt haben, zogen gestern nach Handelsschluss an der Wall Street Hewlett-Packard und Priceline nach. Mit einträchtigem Erfolg: Sowohl der Computerpionier als auch der Online-Reiseveranstalter konnten die Erwartungen der Wall Street deutlich schlagen. Aktionäre reagieren mit zum Teil kräftigen Aufschlägen.

Anzeige

Die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab: Nachdem die meisten großen Internet- und Technologie-Unternehmen bereits ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt haben, zogen gestern nach  Handelsschluss an der Wall Street Hewlett-Packard und Priceline nach. Mit einträchtigem Erfolg: Sowohl der Computerpionier als auch der Online-Reiseveranstalter konnten die Erwartungen der Wall Street deutlich schlagen. Aktionäre reagieren mit zum Teil kräftigen Aufschlägen.

Es ist die Erkenntnis des Jahres: "2010 ist nicht 2009", bringt der renommierte Vermögensverwalter und Hedgefondsmanager James DePorre die Essenz der ersten knapp sieben Börsenwochen des neues Jahres aus den Punkt. Dabei ist es eigentlich wie immer an der Börsen: Konjunktur und Aktienmärkte gehen selten Hand in Hand. 

Im vergangen Jahr, als die Weltwirtschaft auf ihre schwerste Talfahrt seit dem Zweiten Weltkrieg ging, setzten die Aktienmärkte rund um die Welt plötzlich zu einer schier mirakulösen Comebackrallye an. 2010 zeigt der Trend bislang klar nach unten: Dax, Dow Jones und vor allem die Technologiebörsen in Frankfurt und New York liegen klar im Minus – und das, obwohl die Unternehmen wieder prächtig und besser als erwartet verdienen.

Online-Reisebüro Priceline nach Handelsschluss enorm gefragt

 
Wie gut, unterstrichen nach Handelsschuss an der Wall Street erneut ein aufstrebendes Internet-Schwergewicht und ein Computerpionier. Der weltgrößte Druckerhersteller Hewlett Packard konnte einen Gewinnanstieg von stolzen 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 2,3 Milliarden Dollar oder 1,10 Dollar je Aktie vermelden. Analysten hatten nur mit 1,06 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Im Vorjahreszeitraum hatte HP noch 1,9 Milliarden Dollar oder 75 Cents je Aktie verdient. Die Umsätze zogen um 8 Prozent auf 31,2 Milliarden Dollar an.

Rasanteres Wachstum kann dagegen das Online-Reisebüro Priceline vermelden. Das in Norwalk, Connecticut ansässige Internet-Unternehmen konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal nämich mehr als verdoppeln! Nach 34 Millionen Dollar oder 75 Cent je Aktie verdiente Priceline nunmehr zwischen Oktober und Dezember 78,5 Millionen Dollar oder 1,55 Dollar je Aktie. Vor Abschreibungen wären es sogar 1,99 Dollar je Anteilsschein gewesen. Die Umsätze stiegen um mehr als ein Drittel auf 541,8 Millionen Dollar an.

Mindestens ebenso wichtig wie die Ergebnisse des abgelaufenen Quartals war der Ausblick auf den laufenden Dreimonatszeitraum. Sogar erwartet der Dot.com-Pionier der 1.0-Ära, zwischen Januar und März nunmehr zwischen 1,54 und 1,64 Dollar zu verdienen. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten durchschnittlich nur mit einem Gewinn je Anteilsschein in Höhe von 1,40 Dollar gerechnet. Entsprechend gefragt war die Priceline-Aktie nach Handelsschluss. Das Papier zog im nachbörslichen Handel um mehr als 7 Prozent auf 227 Dollar an, während die Titel von Hewlett-Packard um ein knappes Prozent zulegten.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige