Ringier ersetzt Office durch Google Apps

Der Schweizer Verlag Ringier wird im gesamten Konzern auf Business-Software von Microsoft verzichten und auf webbasierte Tools von Google ("Google Apps") umsteigen. nach einem Bericht des Handelsblatts erhofft sich das Unternehmen eine jährliche Kostenersparnis von einer Million Schweizer Franken. Ringier ist augenscheinlich der erste Großverlag, der auf Googles Office-Software setzt - für Microsoft, das am Donnerstag seine neue Bürosuite "Office 2011 für Mac" ankündigte, ein durchaus bedrohliches Signal.

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Der Wandel hin zu web-basierten Lösungen sei in Unternehmen nicht mehr aufzuhalten, sagte Ringier-Manager Samuel Hügli dem Handelsblatt. Die Umstellung auf die kostenpflichtige Unternehmensversion der Google-Angebote betrifft 8000 Arbeitsplätze in zehn Ländern. Hügli hofft auch auf eine Produktivitätssteigerung: "Wir wollen, dass unsere Journalisten auch noch kurz vor 23 Uhr selber im Web einen Collaboration-Raum für eine wichtige Story eröffnen können, ohne erst die IT-Abteilung wecken zu müssen", erklärt Hügli.
Auf der Macworld hat Microsoft  unterdessen für Ende des Jahres ein neues Office-Paket für Mac angekündigt, das mittels "Teamfunktionen" ein kollaboratives Arbeiten im Web ermöglicht. Genau dies gilt als Clou von Googles Konkurrenzangeboten.

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