Best Brands 2010 gekürt

Die Gewinner des diesjährigen Best Brands Awards sind Google, Samsung, Lego und Henkel. Rund 450 Gäste waren gestern Abend in den Bayerischen Hof nach München gekommen, um den Vorzeigemarken die Ehre zu erweisen. Zum siebten Mal wurde der Preis verliehen, bei dem keine Jury, sondern die Beliebtheit beim Endverbraucher und der wirtschaftliche Erfolg entscheiden.

Anzeige
Trotz zuletzt schlechter Presse wegen Datenschutz-Verletzungen wählten die Verbruacher erneut Google zur beliebtesten Unternehmensmarke. Zum zweiten Mal hintereinander und zum dritten Mal insgesamt sicherte sich Google den ersten Platz und verwies die Autormarken Audi und Volkswagen auf die Plätze. "Das Votum der Nutzer unterstreicht unseren konsequenten Fokus auf die Bedürfnisse der Anwender. Wir werden auch künftig unsere Marke, Innovationen und Handeln an dem ausrichten, was essentiell für uns ist – das Vertrauen der Nutzer in Google und ihre Begeisterung für unsere Produkte", zitiert der Branchendienst Horizont.net Philipp Schindler, Google-Chef für Nord- und Zentraleuropa.
Den Preis für die stärkste Wachstumsmarkte heimste der Elektronik-Hersteller Samsung ein. Das Unternehmen landete vor Acer und Punica. Samsung konnte im vergangenen Jahr seinen Gewinn um 75 Prozent auf umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro steigern. Für 2010 rechnet der weltgrößte TV-Hersteller mit einer weiter steigenden Rendite. Das Traditionsunternehmen Lego erhielt den preis für die beste Produktmarke. Bereits zum siebten Mal in Folge wählten die Verbraucher den Spielwarenhersteller unter die Top Ten. Auf die Plätzen zwei und drei kamen die Marken Miele und Nivea. 2004 war Lego fast pleite und startete ein fulminantes Comeback. 2009 stieg der Umsatz in Zentraleuropa um 14 Prozent auf 265,5 Millionen Euro. Erstmal wurde auch eine Trophäe für die beste Nachhaltigkeit vergeben. Hier setzte sich der Konsumgüterhersteller Henkel gegen Linde und BMW durch.
Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige