„Stoff zum Träumen und 1000 Tipps“

Ganz in Weiß: Morgen kommt Gruner + Jahrs neue Line Extension Gala Wedding in den Handel. Auf 196 Seiten erfährt die Käuferin nicht nur, welche Hollywoodstars wo und wie ins doppelte Glück starteten, sondern bekommt auch jede Menge Nutzwert von der Garderobe bis zum Hochzeits-Knigge serviert. Ein kompletter Planer, der es gleichzeitig ermöglicht, in Emotionen zu schwelgen: So definiert Redaktionsleiterin Astrid Saß das Konzept im MEEDIA-Doppelinterview mit Gala-Verlagsleiter Nils Oberschelp.

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Wie wurde die Idee zu Gala Wedding geboren?
Astrid Saß: Den Gedanken, ein Hochzeitsmagazin zu machen, gab es schon vor rund zwei Jahren bei uns, denn das Thema Hochzeit passt hervorragend zur Marke Gala. Wir beschäftigen uns bei unserer Arbeit immer wieder mit den Hochzeiten der Stars und haben gemerkt, welche positiven Reaktionen diese immer wieder auslösen. Zudem gibt es bislang in Deutschland von keiner großen, bekannten Zeitschriftenmarke einen Hochzeitsableger. Und im Gegensatz zum Ausland, wie zum Beispiel Amerika, ist das deutsche Segment der Hochzeitsmagazine eher dünn besetzt. Mit unserem Konzept, ein hochwertiges Hochzeitsmagazin, das Inspirationen durch Star-Hochzeiten und zugleich großen Nutzwert für die eigene Hochzeitsplanung bietet, sind wir damit einzigartig auf dem hiesigen Markt.
Wie stand die Verlagsleitung zu dem Projekt?
Nils Oberschelp: Von Anfang an positiv. Natürlich fragen wir uns, in wieweit man das Portfolio der Markenfamilie Gala auf sinnvolle Weise ergänzen kann. So sind auch Gala style und Gala men entstanden. Bei Wedding waren wir sehr schnell überzeugt, dass das Thema zur Marke passt und eine sehr große Glaubwürdigkeit hat – sowohl im Leser- als auch im Anzeigenmarkt.
Das scheint gelungen…
Nils Oberschelp: In der Tat. Wir haben für Gala wedding 25 Anzeigenseiten verkauft und damit unsere Erwartungen weit übertroffen. Wir konnten mit Gala wedding auch Neukunden gewinnen, wie etwa aus der Schmuck- und Modebranche. Andere Kunden wie BMW haben eine auf das Magazin zugeschnittene Anzeige geschaltet.
Hoffen Sie, dass diese Kunden künftig auch in Gala buchen?
Nils Oberschelp: Das werden wir sehen. Die Kunden, die wir hier neu begrüßen konnten, sind im Hochzeitssegment und damit bei Gala wedding richtig aufgehoben. Bei Gala style und Gala men dagegen hatten wir durchaus den Effekt, dass Kunden auch weiterhin bei Gala buchen. Mit den Line Extensions erweitern wir das Kundensegment für die Markenfamilie.
Wie lang war die redaktionelle Vorbereitungszeit?
Astrid Saß: Die lag bei rund drei Monaten. Das Magazin wurde dabei zu großen Teilen aus der Redaktion, mit ein wenig Unterstützung von außen, gestemmt.
Wie war Ihre Reaktion auf den ausgedruckten Titel?
Astrid Saß: Großes Strahlen. Ich war wirklich sehr erfreut. Und wir haben bereits viele begeisterte Reaktionen erhalten.
Für wen ist Gala wedding gemacht?
Astrid Saß: Idealerweise für Leserinnen zwischen 20 und 40 Jahren, die Interesse an Stars und Hochzeiten haben. Es richtet sich naturgemäß an alle, die eine Hochzeit planen, aber auch an Frauen, die sich einfach für das Thema interessieren. Außerdem natürlich an alle, die zu einer Hochzeit eingeladen oder an deren Organisation beteiligt sind, wie beispielsweise Freunde und Familie, und noch auf der Suche nach Planungshilfen, Inspirationen und Ideen sind.

Wie würden Sie das Magazinkonzept beschreiben?
Astrid Saß: Wir bieten ein Heft, dass Inspirationen durch Star-Hochzeiten, dabei aber zugleich großen Nutzwert bietet. Denn bei einer Hochzeit gibt es 1000 Fragen, die beantwortet und bedacht werden müssen. Mit Gala wedding möchten wir unserer Leserin ein Magazin an die Hand geben, mit dem sie optimal ihre eigene Hochzeit planen kann. Dementsprechend war der Nutzwert- und Servicecharakter für uns immer von großer Bedeutung bei der Konzeption des Magazins. Und natürlich liefern wir auch eine Menge an Ideen in den Bereichen Fashion, Beauty und Lifestyle. Stoff zum Träumen bieten zudem die Starhochzeiten: Natürlich hat nicht jeder das Budget eines Hollywood-Stars für die eigene Hochzeit zur Verfügung, aber sie bieten viel Stoff zum Träumen und zur Inspiration. Käuferinnen von Gala wedding erhalten somit soviele Tipps, dass sie sich Bücher zu diesem Thema sparen können.
Das scheint angesichts des offensiven Verkaufspreises auch sinnvoll. Liegt die Latte mit 9,80 Euro nicht zu hoch?
Nils Oberschelp: Ganz und gar nicht. Hochzeitsplaner ohne eine starke Marke im Rücken gibt es im Einzelhandel zwischen knapp 6 und 10 Euro. Wir liegen also preislich zwar im oberen Preissegment, glauben aber, dass die hochwertige Aussstattung diesen Preis durchaus rechtfertigt. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland für eine Hochzeit im Durchschnitt 12.000 Euro ausgegeben werden, dann ist das Magazin auch gut angelegtes Geld, denn es gibt inhaltlich und haptisch immens viel her. Und es ist so hochwertig, dass man es auch verschenken kann.
Bei all den Service-Häppchen: Hätten einem solchen Magazin nicht mehr Lesestücke gut getan?
Astrid Saß: Wir haben lange darüber diskutiert, Ideen gab es mehr als genug. Schließlich haben wir uns aber entschieden, dass wir uns auf Fashion, Beauty und einen großen Serviceteil konzentrieren.
Wann entscheiden Sie, ob Gala wedding regelmäßig kommt?
Nils Oberschelp: Das Magazin wird drei Monate am Kiosk liegen. Eine Entscheidung über die Fortführung fällt definitiv erst, wenn die Verkäufe abgerechnet sind. Die Druckauflage beträgt 50.000, ein Abverkauf von 20.000 bis 30.000 Exemplaren wäre wünschenswert.

Wäre das Magazin bei einer Verkaufszahl in dieser Größenordnung profitabel?
Nils Oberschelp: Aber ja, absolut.
Sind weitere Gala Line Extensions geplant?Nils Oberschelp: Über konkrete Planungen können wir jetzt noch nichts verraten. Soviel sei aber gesagt: Wir sind schon immer sehr kreativ gewesen.

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