P7S1-Zahlen besser als erwartet

Die ProSiebenSat.1-Group hat am Mittwoch ihre vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Der Konzern konnte sein operatives Ergebnis steigern und übertraf damit die Markterwartungen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der bereinigte Gewinn vor Steuern 2009 um 3,3 Prozent auf 696,5 Millionen Euro an. Damit blieb der Gruppe unterm Strich ein Reingewinn von 144,5 Millionen Euro übrig. Als Grund für die guten Zahlen nannte das Unternehmen positive Entwicklungen auf dem Werbemarkt.

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Im abgelaufenen vierten Quartal konnte die ProSiebenSat.1 AG gerade im Free-TV eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnen. In diesem Segment stieg der Umsatz um 4,8 Prozent von 522,1 Millionen auf  547,3 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz wuchs leicht auf 880,5 Millionen Euro.
Trotz der allgegenwärtigen Anzeigenkrise konnte der Konzern mit einem starken vierten Quartal  den Rückgang des Jahresumsatzes etwas milder gestalten. Die Erlöse gingen von 3,054 Milliarden auf 2,761 Milliarden Euro um zehn Prozent zurück. Zudem konnte das Unternehmen den Schuldenberg geringfügig abbauen. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten belaufen sich zum Jahresende auf 3,295 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor stand ProSiebenSat.1 noch mit 3,407 Milliarden Euro in der Kreide.
Die bereinigten Zahlen gehen auf den Verkauf der nordeuropäischen Pay-TV-Sparte Cmore im November 2008 zurück. Den vollständigen Jahresbericht wird der Konzern am 4. März vorlegen.

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