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Auftragsanstieg bei Heidelberger Druckmaschinen

Talfahrt kurzzeitig gestoppt: Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 einen Anstieg beim Auftragseingang erzielt. Die Neubestellungen stiegen erstmals auf 609 Millionen Euro, der Vorjahreswert lag noch bei 560 Millionen Euro. Dennoch musste das Heidelberger Unternehmen ein deutliches Minus auf der Einnahmeseite verbuchen.

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Im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember schrumpften die Erlöse um 23 Prozent auf 578 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es noch 750 Millionen Euro gewesen. Demzufolge ging der Umsatz im Neunmonatsvergleich um insgesamt 28 Prozent auf 1,591 Milliarden Euro zurück.   
Das Unternehmen ließ verlauten, dass man davon ausgehe, mit dem Umsatz des aktuellen Gesamtgeschäftsjahrs deutlich unter dem Niveau des vorherigen zu liegen. "Aufgrund dieses niedrigen Umsatzvolumens rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse, das zwischen minus 110 Millionen Euro und minus 150 Millionen Euro liegen wird", heißt es in dem Quartalsbericht. Maßnahmen zur Kostensenkung würden derweil umgesetzt, worunter auch eine "flexible Anpassung" der Personalkosten falle.

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