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Ungefährdeter Sieg für „5 gegen Jauch“

Obwohl auch bei der dritten Ausgabe wieder Zuschauer verloren gingen, gewann die RTL-Show "5 gegen Jauch" den Freitag klar. Mit 5,34 Mio. Zuschauern, darunter 2,22 Mio. 14- bis 49-Jährige, siegte sie in beiden wichtigen Zuschauergruppen. Im Gesamtpublikum hieß der schärfste Konkurrent "Liebe und andere Delikatessen", in der jungen Zielgruppe "Men in Black". Einen Desaster-Abend erlebte unterdessen Sat.1: Alle Programme zwischen 20 Uhr und 23.50 Uhr blieben deutlich unter der 10%-Marke.

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:
An die schwachen 8,3% der "Schillerstraße" dürfte sich Sat.1 inzwischen gewöhnt haben, doch die 7,8% für die "Ladykracher" und die 8,7% für "Pastewka" sind schon eine herbe Enttäuschung. Abgerundet wurde der Abend von noch mieseren 7,3% für "Die Oliver Pocher Show", die wohl nie mehr auf einen grünen Zweig kommt. Pocher kann sich also allenfalls damit trösten, dass er als Moderator von "5 gegen Jauch" den Tagessieg einfuhr. Aber auch dort müssen wir den Jubel etwas eintrüben: Ausgabe 1 der Show sahen im September nämlich noch mehr als 3 Mio. 14- bis 49-Jährige, Show 2 im Dezember noch ca. 2,4 Mio – und nun waren also noch 2,22 Mio. (18,3%) dabei. Für den klaren Tagessieg reichte das aber. Einen noch besseren Marktanteil erkämpfte sich im Anschluss Mario Barth: Die erneute Wiederholung seines Live-Programms "Männer sind primitiv, aber glücklich!" sahen ab 22.15 Uhr noch 1,97 Mio. (21,0%).

Neben RTL schafften nur zwei Konkurrenten den Sprung in die Tages-Top-Ten des jungen Publikums: ProSiebens "Men in Black" und die ARD-Komödie "Liebe und andere Delikatessen". "Men in Black" sahen immerhin 1,86 Mio. (15,4%), das reicht für den dritten Platz in den Freitags-Charts. Im Anschluss ging es aber deutlich nach unten: "Impostor – Der Replikant" fiel auf 10,5%. Das Erste erkämpfte sich mit "Liebe und andere Delikatessen" und 1,25 Mio. jungen Zuschauern (10,4%) Platz 10, der "Tatort" erreichte im Anschluss 9,2%. Keine Chance auf Top-20-Plätze hatte hingegen das ZDF: "Der Staatsanwalt" und die "SOKO Leipzig" blieben mit 7,1% und 7,6% aber immerhin über dem Sendernormalwert der Mainzer.

In der zweiten Privat-TV-Liga erkämpfte sich Vox die höchste Zuschauerzahl des Tages: "CSI: NY" schalteten 1,04 Mio. Krimifans (8,8%) ein. "The Closer" hing mit 7,4% hingegen im Mittelmaß fest, danach ging es mit den beiden "Law & Order: Special Victims Unit" aber noch auf 8,3% und 12,1% hinauf. RTL II kann ebenfalls zufrieden sein: mit 8,7% für "Big Brother" und 8,1% für "The Italian Job – Jagd auf Millionen". Mies begann der Abend hingegen für kabel eins: 3,4% für "Ghost Whisperer" sind indiskutabel. 5,9% und 6,6% für "Cold Case" waren da schon besser, "Medium" fiel aber um 23.10 Uhr wieder zurück auf 4,7%.

Der Freitag im Gesamtpublikum:
Auch insgesamt setzte sich "5 gegen Jauch" also an die Spitze. Die schärfsten Verfolger kamen hier aber nicht von ProSieben, sondern aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. "Liebe und andere Delikatessen" sahen 4,88 Mio. Leute, für "Der Staatsanwalt" entschieden sich 4,72 Mio. Auch die Ränge 4 und 5, sowie 7 bis 12 gingen allesamt an öffentlich-rechtliche Sendungen – u.a. mit der "SOKO Wien", die am Vorabend mit 4,30 Mio. Fans tolle 20,0% einfuhr. Die "SOKO Leipzig" blieb um 21.15 Uhr hingegen bei schwachen 12,7% hängen.

Abseits der großen drei Sender sicherte sich Sat.1-Serie "Niedrig und Kuhnt" die höchste Zuschauerzahl des Tages: 2,98 Mio. sahen um 16.55 Uhr zu. In der Prime Time gab es für den Sender hingegen auch hier nichts zu melden: Mit ganzen 1,52 Mio. war "Pastewka" noch das meistgesehene Sat.1-Programm in der Prime Time. ProSiebens "Men in Black" sahen immerhin 2,49 Mio., Vox-Serie "CSI: NY" 1,82 Mio. und RTL-II-Film "The Italian Job" 1,48 Mio. kabel-eins-Sendung Nummer 1 war "Cold Case" mit 1,12 Mio. Sehern.

Sensationelle Zuschauerzahlen fuhr wieder einmal "Fastnacht in Franken" im Bayerischen Fernsehen ein. Die grandiosen Werte aus den Vorjahren wurden noch gesteigert. 3,95 Mio. sahen ab 19 Uhr zu, das reicht für den achten Platz in den Tages-Charts und einen für das Bayerische Fernsehen unglaublichen bundesweiten Marktanteil von 13,0%. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 0,64 Mio. Fastnachts-Fans grandiose 5,7%.

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