Datenkrake Facebook

Die FAZ weist höchst anschaulich und präzise nach, wieso Facebook unter Datenschutz-Gesichtspunkten mindestens so viel Aufmerksamkeit verdient wie Google: Das Netzwerk verfeinert stetig seine Methoden, auch über Nicht-Mitglieder Kenntnisse zu sammeln, sie so ins Netz zu locken und mit äußerst genau gezielter Werbung zu konfrontieren.

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FAZ-Autorin Friederike Haupt legt die Geschichte wie einen Krimi an, der sie auch jederzeit werden könnte: Jemand bekommt Einladungen, Facebook-Mitglied zu werden – mit dem lockenden Hinweis auf andere Mitglieder, die der Adressat tatsächlich kennt, wovon aber Facebook nach menschlichem Ermessen nichts wissen dürfte.
Hauptquelle für solche Erlebnisse sind diverse Synchronisations-Möglichkeiten mit anderen Online-Accounts und mobilen Geräten. vor denen zum Beispiel der Web-Experte Nico Lumma von der Werbeagentur Scholz & Friends warnt: „Ich habe ein generelles Misstrauen vor jeglicher Sync-Aktion.“ Wer genauer wissen will, warum Facebook-Gründer Marc Zuckerberg die Idee der Privatsphäre für "nicht zeitgemäß" hält, wird von der FAZ gründlich aufgeklärt.

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