Vergütungsregeln für Freie treten in Kraft

Seit dem heutigen Montag gelten die gemeinsam von den Journalisten-Gewerkschaften DJV und dju verabschiedeten und vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zugestimmten Vergütungsregeln für freie Mitarbeiter an Tageszeitungen. Damit wurden verbindliche Grundlagen für die Honorierung der Journalisten geschaffen.

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Die Verhandlungen hatten sich über sechs Jahre hingezogen. Ver.di-Vize Frank Werneke sagte: "Die jetzt festgelegten Vergütungsregeln können für viele Freie an Tageszeitungen Verbesserungen bei Honoraren und Verwertung eigener Artikel bringen. Wir werden mit Kraft daran arbeiten, dass dieses Regelwerk nun auch praktisch umgesetzt wird. Denn die Vergütungsregeln schaffen Mindeststandards, die notfalls auch rechtlich durchsetzbar sind."
Die Höhe der Honorare für Textbeiträge sind gestaffelt nach der Auflage der Zeitung und unterteilt in journalistische Gattungen. Die beiden Gewerkschaften raten den Freien, die vereinbarten Hororare in jedem Fall geltend zu machen.   

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