FAZ lobt DuMonts Reporter-Kommune

Die FAZ findet Gefallen an der kommenden "Redaktionskommune" bei DuMont Schauberg: Die Qualität von Zeitungen bei sinkenden Werbeerlösen und stagnierenden Auflagen zu bewahren, sei "die Quadratur des Kreises", schreibt Michael Hanfeld, aber "diesem Verlag könnte es gelingen". Chefredakteur Uwe Vorkötter will gar – trotz des Spareffekts – "an allen Stellen eine bessere Zeitung machen".

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DuMont Schauberg plant bekanntlich eine Berliner Redaktionsgemeinschaft mit 25 Redakteuren, die aus den Ressorts Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen Berliner Zeitung, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung beliefert. Es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben, versichern die Verantwortlichen der FAZ.
Es soll sogar, verspricht Chefredakteur Vorkötter, trotz Pool-Belieferung ein "Grundton" der Zeitungen erhalten bleiben, nämlich "intellektuell" bei der FR und "etwas rauher" bei der Berliner Zeitung. DuMont Schauberg nimmt ab sofort Bewerbungen entgegen, Anträge aus den Redaktionen würden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

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