Anzeige

Amazon: Der Kindle-Boom geht weiter

Kein Ende der guten Ergebnisse: Nach den Technologieschwergewichten Intel, IBM und Apple und dem Internetriesen Google kann auch Amazon bei Vorlage seiner jüngsten Geschäftszahlen überzeugen. Wie schon in den vergangenen Quartalen überbot das weltgrößte Online-Kaufhaus fast spielend die Schätzungen der Wall Street und verdiente so gut wie nie. Der E-Book-Reader Kindle verbreitet sich weiter rasant. Auch der Ausblick liegt über den Erwartungen. Die Aktie haussiert nachbörslich.

Anzeige
Anzeige

Kein Ende der guten Ergebnisse: Nach den Technologieschwergewichten Intel, IBM und Apple und dem Internetriesen Google kann auch Amazon bei Vorlage seiner jüngsten Geschäftszahlen überzeugen. Wie schon in den vergangenen Quartalen überbot das weltgrößte Online-Kaufhaus fast spielend die Schätzungen der Wall Street und verdiente so gut wie nie. Der E-Book-Reader Kindle verbreitet sich weiter rasant.  Auch der Ausblick liegt über den Erwartungen. Die Aktie haussiert nachbörslich.

Jeff Bezos ist bekanntlich ein Mann mit einer kräftigen Lache. Nach Handelsschluss an der Wall Street hatte der Amazon-Chef dazu wieder einmal Grund und die Lacher auf seiner Seite. "Times" Mann des Jahres 1999 kann ein Jahrzehnt nach der ersten großen Internet-Euphorie nämlich die Früchte seiner zunächst kostspieligen Aufbauarbeit ernten. Über Jahre erkaufte sich der Online-Einzeleinhändler neue Marktanteile mit tiefroten Bilanzen.  

Dieser Anblick hat sich seit ein paar Jahren grundlegend gewandelt. Amazon ist eine Gelddruckmaschine geworden. Und was für eine! 476 Millionen Dollar verdiente das inzwischen zweitwertvollste Internet-Unternehmen  im abgelaufenen Quartal operativ – netto waren es immer noch 384 Millionen Dollar oder 85 Cent je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 72 Cent je Aktie gerechnet. Im Vorjahr waren es noch 52 Cent je Anteilsschein.

Ansturm auf Amazon: Fast 10 Milliarden Dollar Umsatz

Auch die Umsätze explodierten förmlich. Nach 6,7 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal erlöste Amazon zwischen Oktober und Ende Dezember beachtliche 9,52 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit gerade mal mit Umsätzen in Höhe von 9,04 Milliarden Dollar gerechnet. Insgesamt setzte Amazon im Fiskaljahr 2009 fast 25 Milliarden Dollar um.

Anzeige

Einen gewissen Anteil daran hatte auch der beliebtere E-Book-Reader Kindle, der immer besser angenommen wird. "Millionen unserer Kunden besitzen den Kindle inzwischen",  erklärte Jeff Bezos nach Handelsschluss und ließ dann die Katze aus dem Sack. "Beide Versionen zusammengerechnet, machten die heruntergeladenen E-Books bereits 60 Prozent des klassischen Buchverkaufs aus."

Auch der Ausblick gefiel: So erwartet der führende Online-Einzelhändler im ersten Quartal, zwischen 6,45 und 7 Milliarden Dollar zu verdienen. Die Wall Street-Schätzungen hatten bei 6,35 Milliarden Dollar gelegen. Aktionäre waren vom starken Zahlenwerk angetan und schickten die Amazon-Aktie um fast 3 Prozent auf über 129 Dollar nach oben.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*