FR spart über 4 Mio. an Bußgeld

Die Frankfurter Rundschau muss eine im Februar 2009 verhängte Geldbuße über 4,13 Millionen Euro nicht zahlen. Wie das Fachblatt W&V berichtet, ist die Strafe wegen eines Gesetzes zur Entlastung des Mittelstands hinfällig geworden.

Anzeige

Die hohe Strafe beruhte auf einer nicht angemeldeten Übernahme aus dem Jahr 2001, als die Frankfurter Stadtanzeiger GmbH an das inzwischen zu M. DuMont Schauberg gehörende Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main ging. Das Kartellamt hatte die Höhe mit einer "schweren Form des Vorsatzes" begründet. Zur Erlassung soll es nun gekommen sein, weil die damalige Fusion die Umsatzschwellen des neuen Entlastungsgesetzes unterschritten hätte.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige