Sparwillen bei ARD „völlig unzureichend“

Deutliche Worte von den amtlichen Gebühren-Berechnern: Den Sparwillen der ARD bezeichnet die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) in ihrem Jahresbericht als "völlig unzureichend". Die Personalkosten seien zu hoch, die Gebühren müssten effizienter genutzt werden. Der Vorsitzende der Kommission, Heinz Fischer-Heidlberger, hält eine Erhöhung der GEZ-Gebühren bis 2013 deshalb für nicht erforderlich: "Die Anstalten müssen und werden mit dem Geld auskommen."

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Dazu soll die ARD, gemäß einer Auflage im Bericht für 2008, 50 Millionen Euro (entspricht rund 300 Stellen) bei den Personalkosten einsparen. Das Programm ist offenbar noch nicht eingeleitet: Die Kommission erwartet laut Bericht, "dass die ARD unverzüglich ernsthafte Anstrengungen zur Umsetzung der Wirtschaftlichkeitsauflagen unternimmt".
Zudem sollten die öffentlich-rechtlichen Sender die Gebühren effizienter einsetzen. Zwischen den Sendern gebe es teilweise sehr unterschiedliche Minutenpreise für vergleichbare Sendungen, sagte Fischer-Heidlberger: "Da ist noch Potential, es besser zu machen." 

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