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WAZ kündigt kostenpflichtige iPhone-App an

Die Essener WAZ-Gruppe will in diesem Sommer ins Geschäft mit kostenpflichtigen Smartphone-Anwendungen einsteigen. Dies kündigte Geschäftsführer Bodo Hombach im Gespräch mit der Wirtschaftswoche an. "Wir beobachten die Landschaft sehr genau", erklärte der 57-Jährige.

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Hombach forderte die Politik zugleich auf, sich mit den Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender gerade im mobilen Bereich auseinanderzusetzen. Er wolle jetzt "klare Ansagen aus Berlin", da die Verlage das mögliche Zukunftsgeschäft mit den Anwendungen für Smartphones durch Vorstöße wie den der ARD, die eine vollausgestattete Tagesschau-App gratis anbieten will, gefährdet sehen.
Der ehemalige Kanzleramtsminister warf den etablierten Parteien vor, die Entwicklungen in der neuen Medienwelt fast komplett auszublenden. "Das ist ein eklatanter Fall von Politikversagen", so Hombach.

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